Anonym
Finanzexperte · Financer
39.292 €Endsaldo
Gesamtinvestition: 29.000 € | Erwirtschaftete Zinsen: 10.292 €
Endsaldo nach Jahr
| Jahr | Startguthaben | Einzahlungen | Zinsen | Endguthaben |
|---|---|---|---|---|
| Jahr 1 | 5.000 € | 2.400 € | 312 € | 7.712 € |
| Jahr 2 | 7.712 € | 2.400 € | 450 € | 10.562 € |
| Jahr 3 | 10.562 € | 2.400 € | 596 € | 13.558 € |
| Jahr 4 | 13.558 € | 2.400 € | 749 € | 16.707 € |
| Jahr 5 | 16.707 € | 2.400 € | 911 € | 20.018 € |
| Jahr 6 | 20.018 € | 2.400 € | 1.080 € | 23.498 € |
| Jahr 7 | 23.498 € | 2.400 € | 1.258 € | 27.156 € |
| Jahr 8 | 27.156 € | 2.400 € | 1.445 € | 31.001 € |
| Jahr 9 | 31.001 € | 2.400 € | 1.642 € | 35.043 € |
| Jahr 10 | 35.043 € | 2.400 € | 1.849 € | 39.292 € |
Zinseszins monatlich bei 5 % jährlichem Zinssatz mit 200 €/Monat Einzahlungen.
Sie zahlen Monat für Monat einen festen Betrag in einen ETF ein. Anfangs passiert wenig. Nach ein paar Jahren legt der Zinseszins eine zweite Schicht auf Ihre Einzahlungen, und die Kurve beginnt zu steigen. Der ETF-Rechner zeigt Ihnen genau diese Kurve: Sie geben Ihre Sparrate, die Laufzeit und eine erwartete Rendite ein und sehen sofort, wie viel am Ende auf dem Depot stehen könnte. So wird aus einer groben Schätzung im Kopf eine Zahl, mit der Sie wirklich planen können.
Startkapital eintragen
Haben Sie schon Geld zum Anlegen? Tragen Sie den Betrag als Einmalanlage ein. Fangen Sie bei null an, lassen Sie das Feld einfach auf 0 € stehen.
Monatliche Sparrate festlegen
Geben Sie ein, wie viel Sie jeden Monat einzahlen möchten, zum Beispiel 200 €. Das ist der Motor Ihres Sparplans.
Laufzeit wählen
Stellen Sie ein, über wie viele Jahre Sie sparen. Bei ETFs zahlt sich ein langer Atem aus, oft denken Anleger in 10, 20 oder 30 Jahren.
Erwartete Rendite eingeben
Tragen Sie die jährliche Rendite ein, mit der Sie kalkulieren. Für breit gestreute Aktien-ETFs gelten über lange Zeiträume 6 bis 7 % als gängiger Anhaltspunkt.
Ergebnis ablesen
Der Rechner zeigt Ihr voraussichtliches Endkapital, wie viel Sie selbst eingezahlt haben und welcher Teil aus Rendite und Zinseszins stammt.
Hinter dem Rechner steckt der Zinseszinseffekt. Jede Einzahlung wirft Rendite ab, und diese Rendite wirft im nächsten Jahr selbst wieder Rendite ab. Der Rechner verzinst Ihr Startkapital über die gesamte Laufzeit und legt jede monatliche Sparrate für die Zeit an, die ihr noch bis zum Ende bleibt. Je früher ein Euro im Depot landet, desto länger arbeitet er für Sie.
Ein Beispiel: Sie starten mit 1.000 € und legen 20 Jahre lang jeden Monat 200 € nach, bei einer angenommenen Rendite von 6 % pro Jahr. Eingezahlt haben Sie in dieser Zeit 49.000 €. Am Ende stehen rund 95.700 € auf dem Depot. Die Differenz von etwa 46.700 € ist Geld, das der Zinseszins für Sie verdient hat, ohne dass Sie einen Cent zusätzlich überweisen mussten.
Die Rendite ist die größte Stellschraube in jedem ETF-Rendite-Rechner, und genau hier verschätzen sich viele. Wer 10 % einträgt, weil der Aktienmarkt in einem guten Jahr so viel gebracht hat, malt sich ein zu schönes Bild. Für einen weltweit streuenden Aktien-ETF gelten langfristig grob 6 bis 7 % pro Jahr als nüchterne Annahme, vor Kosten und Steuern. Rechnen Sie ruhig mehrere Szenarien durch, etwa 4 %, 6 % und 8 %, dann sehen Sie die Bandbreite statt einer einzigen Wunschzahl. Und behalten Sie im Hinterkopf: Das sind Durchschnitte über viele Jahre. Einzelne Jahre können kräftig im Minus liegen.
Beim ETF-Sparplan begegnen Ihnen zwei Varianten. Ein thesaurierender ETF legt Dividenden automatisch wieder an, das Geld bleibt im Fonds und treibt den Zinseszins an. Ein ausschüttender ETF zahlt die Erträge auf Ihr Konto aus, dann entscheiden Sie selbst, was damit passiert. Der Rechner unterstellt, dass Erträge im Depot bleiben und weiter mitarbeiten. Wer auf einen ausschüttenden ETF setzt und das Geld nicht wieder anlegt, landet am Ende unter der angezeigten Zahl.
Für einen breit gestreuten Aktien-ETF gelten langfristig etwa 6 bis 7 % pro Jahr als realistische Annahme, vor Kosten und Steuern. Tragen Sie lieber einen vorsichtigen Wert ein und rechnen Sie zusätzlich ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario durch. So sehen Sie die ganze Bandbreite statt nur einer Wunschzahl.
Ihre Einzahlungen werfen Rendite ab, und diese Rendite wird im nächsten Jahr selbst wieder verzinst. Über kurze Zeiträume fällt das kaum auf, über 20 oder 30 Jahre wächst daraus ein großer Teil Ihres Endkapitals. Deshalb stammt bei langen Laufzeiten oft fast die Hälfte des Depotwerts allein aus dem Zinseszins.
Der Rechner arbeitet mit der Rendite, die Sie eingeben, und bildet Kosten und Steuern nicht automatisch ab. Tragen Sie am besten eine Rendite nach Abzug der laufenden ETF-Gebühr ein. Für die Steuer gilt: Auf Gewinne fällt in Deutschland Abgeltungssteuer an, bis zum Sparerpauschbetrag bleiben Erträge frei. Die genauen Regeln ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand.
Das hängt von Ihrem Budget ab, nicht von einer festen Regel. Viele starten mit 25 oder 50 € im Monat und erhöhen die Rate später. Wichtiger als der Startbetrag ist, dass Sie früh anfangen und dranbleiben, denn die Laufzeit wiegt im Rechner oft schwerer als die Höhe der Sparrate.
Bei den meisten Brokern passen Sie Ihren Sparplan jederzeit an, setzen ihn aus oder erhöhen die Rate. Im Rechner spielen Sie solche Änderungen einfach durch, indem Sie eine neue Sparrate eingeben und das Ergebnis vergleichen. Eine schrittweise steigende Rate bringt am Ende meist spürbar mehr als eine konstante.
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