Obwohl wir unser Bestes geben, um die Daten aktuell zu halten, können wir die vollständige Genauigkeit auf täglicher Basis nicht garantieren
Filter
Minimale Investition
Features der Plattform
Produktstatistiken
Eine vollständige Aufschlüsselung aller Datenpunkte der Produkte in diesem Vergleich, um Ihnen bei der richtigen Entscheidung zu helfen.
Privatkredite
3 (50 %)
Firmenkredite
5 (83,3 %)
Immobilienkredite
3 (50 %)
Autokredite
2 (33,3 %)
Baufinanzierungen
2 (33,3 %)
Kurzzeitkredit
2 (33,3 %)
Durchschnittlicher APY
8 % - 14,5 % (10,93 %)
Minimale Investition
10 € - 250 € (63,33 €)
Reguliert
5 (83,3 %)
Rückkaufgarantie
3 (50 %)
Sparplan
4 (66,7 %)
Sekundärmarkt
5 (83,3 %)
Cashback
1 (16,7 %)
Kreditgeber
3 - 600 (176,33)
Gründungsjahr
2012 - 2022 (2016.5)
Statistiken basierend auf 6 P2P-Investitionen in unserer Datenbank.
Financer-Empfehlung
Bestbewertet
PeerBerry
Keine Gebühren für Anleger: Kontoführung, Ein- und Auszahlungen sowie der neue Sekundärmarkt sind komplett kostenlos. Renditen von bis zu 11 % p.a. bei Mindestanlage ab 10 EUR.
Schnelle telefonische Erreichbarkeit und zügige E-Mail-Antworten mit individuellen Lösungen. Der Kundenservice wird von Nutzern besonders gelobt und erleichtert den Einstieg in die Plattform.
Auto-Invest ab 50 EUR, Rückkaufgarantie nach 60 Tagen plus Konzerngarantie. Seit Januar 2026 gebührenfreier Sekundärmarkt für mehr Liquidität. Transparente Kreditdarstellung mit kurzen Laufzeiten.
Nutzer loben die Zuverlässigkeit der Auszahlungen und die einfache Bedienung. Vereinzelte Kritik betrifft den Cash Drag bei beliebten Krediten und die gesunkenen Renditen von ehemals 12 % auf etwa 10 %.
Erhalten Sie exklusive Konditionen geprüfter Finanzunternehmen
P2P-Kredite sind Darlehen, die direkt zwischen Privatpersonen vermittelt werden. Statt bei der Hausbank anzufragen, treffen Kreditnehmer und Investoren auf spezialisierten Online-Plattformen aufeinander.
Für Anleger bedeutet das: Renditen von bis zu 14 % pro Jahr. Für Kreditnehmer: Zugang zu Finanzierungen, die bei klassischen Banken oft nicht möglich wären. In unserem Vergleich finden Sie die passende P2P-Plattform für Ihre Bedürfnisse.
Die Abkürzung P2P steht für Peer-to-Peer. Investoren und Kreditnehmer finden über P2P-Plattformen zusammen. Diese Plattformen übernehmen die Vermittlung, Bonitätsbewertung und Abwicklung des gesamten Kreditprozesses.
Der P2P-Markt hat sich seit der Gründung der ersten Plattform 2005 in Großbritannien rasant entwickelt. Der europäische Markt für P2P-Lending erreichte 2025 ein Volumen von über 30 Milliarden Euro. Besonders viele Plattformen sind in den baltischen Staaten ansässig, allen voran in Lettland, Estland und Litauen.
P2P-Lending im Überblick
Bevor Sie in P2P-Kredite investieren oder einen Kredit aufnehmen, sollten Sie die Grundlagen kennen.
P2P-Kredite werden zwischen Privatpersonen über Online-Marktplätze vermittelt und richten sich an Anleger sowie Kreditsuchende.
Menschen mit einer eingeschränkten Bonität oder einem negativen SCHUFA-Eintrag haben bei P2P-Plattformen bessere Chancen auf eine Kreditzusage als bei klassischen Banken.
Für Investoren sind P2P-Kredite eine risikoreiche Anlageform, bei der die Rendite je nach Plattform zwischen 5 % und 14 % pro Jahr liegen kann.
Die Mindestanlage beginnt bei vielen Plattformen bereits ab 1 EUR bis 10 EUR pro Kredit.
Viele Plattformen bieten eine Rückkaufgarantie, die Ihr Investment bei Zahlungsverzug des Kreditnehmers absichert.
Wie funktionieren P2P-Kredite?
Bei einem P2P-Kredit stellen Privatpersonen ihr Geld über eine Plattform zur Verfügung, damit andere Privatpersonen oder Unternehmen es als Kredit aufnehmen können. Die Plattform übernimmt dabei mehrere Aufgaben:
Bonitätsprüfung des Kreditnehmers
Festlegung des Zinssatzes basierend auf dem Risikoprofil
Verwaltung der monatlichen Rückzahlungen
Inkasso bei Zahlungsverzug
In den meisten Fällen erhalten Sie als Kreditnehmer das Geld nicht von einer einzelnen Person, sondern von einer Gruppe von Investoren. Jeder Anleger investiert einen kleinen Betrag in Ihren Kredit und profitiert von den Zinsen, die Sie zahlen.
Vor- und Nachteile von P2P-Krediten
Hohe Rendite für Investoren: Traditionelle Anlageformen wie das Sparkonto bieten aktuell Zinsen zwischen 2 % und 4 %. Bei P2P-Krediten liegen die Renditen zwischen 5 % und 14 % pro Jahr.
Bessere Chancen auf Kreditzusage: Ein negativer SCHUFA-Eintrag oder eine eingeschränkte Bonität führen bei klassischen Banken häufig zur Ablehnung. P2P-Plattformen bewerten das Risiko individuell und vergeben Kredite auch in schwierigen Fällen.
Zugang auch ohne festes Einkommen: Studenten, Auszubildende oder Selbstständige mit unregelmäßigem Einkommen haben bei P2P-Anbietern bessere Chancen als bei traditionellen Banken.
Investition in verschiedene Kreditarten: Sie entscheiden selbst, ob Sie in Konsumentenkredite, Immobilienprojekte oder Geschäftskredite investieren möchten.
Geringe Einstiegshürden: Bei den meisten Plattformen können Sie bereits ab 1 EUR bis 10 EUR in einzelne Kredite investieren. So ist P2P-Lending auch mit kleinem Budget möglich.
Zahlungsausfallrisiko: Die hohe Rendite geht mit einem entsprechenden Risiko einher. Kreditnehmer können zahlungsunfähig werden, was zum teilweisen oder vollständigen Verlust Ihres investierten Kapitals führen kann.
Keine Einlagensicherung: Anders als bei Bankeinlagen mit einer Einlagensicherung bis 100.000 EUR gibt es bei P2P-Krediten keinen gesetzlichen Schutz Ihrer Anlage.
Höhere Zinsen für Kreditnehmer: Wer als Kreditnehmer eine eingeschränkte Bonität hat, erhält zwar ein Darlehen, zahlt dafür aber einen höheren Zinssatz als bei Banken.
Plattformrisiko: Wenn eine P2P-Plattform selbst in finanzielle Schwierigkeiten gerät, kann das Auswirkungen auf Ihre Investition haben.
P2P für Kreditnehmer
Nicht jeder erhält bei der Hausbank eine Zusage. P2P-Plattformen bieten eine Alternative für Menschen, die bei traditionellen Banken abgelehnt werden.
Bei P2P wird der Kredit über eine Plattform zwischen Privatpersonen vermittelt. Die Konditionen werden dabei individuell festgelegt, basierend auf Ihrem Risikoprofil.
Die Bedingungen für eine positive Kreditzusage sind bei P2P-Plattformen lockerer als bei klassischen Banken. Das macht sie besonders interessant für Personen mit einem unregelmäßigen Einkommen oder einem negativen SCHUFA-Eintrag.
Der P2P-Kredit kann für verschiedene Zwecke genutzt werden:
Die Zinsen beim P2P-Kredit sind bonitätsabhängig und können stark variieren. Da Kreditnehmer bei P2P-Plattformen ein höheres Ausfallrisiko haben als bei klassischen Banken, spiegelt sich das in einem höheren Zinssatz wider.
Viele P2P-Kredite bieten gleichzeitig eine hohe Flexibilität: Ratenpausen, kostenlose Sondertilgungen und variable Laufzeiten gehören bei einigen Anbietern zum Standard.
Bei einer Kreditanfrage auf einer P2P-Plattform handelt es sich in der Regel um eine Konditionsanfrage. Diese ist SCHUFA-neutral und hat keinen negativen Einfluss auf Ihren SCHUFA-Score.
Financer hilft Ihnen dabei, P2P-Kredite zu vergleichen und einen passenden Anbieter zu finden. Die Kreditanfrage ist unverbindlich und SCHUFA-neutral.
P2P-Anbieter vergleichen
Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner, um verschiedene P2P-Plattformen gegenüberzustellen. Vergleichen Sie Zinssätze, Mindestanlagebeträge und Rückkaufgarantien. Nachdem Sie sich für eine Plattform entschieden haben, werden Sie zum Anbieter weitergeleitet.
Antrag ausfüllen
Sie gelangen zur Antragsstrecke des Anbieters. Dort geben Sie persönliche Daten, Informationen zu Ihrer beruflichen Situation und den gewünschten Kreditbetrag an. Bei manchen Plattformen können Sie auch den Verwendungszweck angeben.
Kreditentscheidung erhalten
Die Plattform prüft Ihre Bonität und teilt Ihnen den individuellen Zinssatz mit. Bei einer Zusage reichen Sie Ihre Unterlagen ein und identifizieren sich per VideoIdent.
Auszahlung erhalten
Nach erfolgreicher Prüfung wird der Kredit finanziert und ausgezahlt. Bei manchen Anbietern ist die Auszahlung bereits innerhalb von 24 bis 48 Stunden möglich. Sie zahlen den Betrag anschließend in monatlichen Raten zurück.
Für wen eignet sich ein P2P-Kredit?
P2P-Kredite richten sich besonders an Personen, die bei klassischen Banken Schwierigkeiten haben, ein Darlehen zu erhalten. Wer bei der Hausbank abgelehnt wird, findet in P2P-Plattformen eine realistische Alternative.
Selbstständige und Existenzgründer mit unregelmäßigen oder schwankenden Einnahmen
Personen mit negativen SCHUFA-Einträgen, die bei Banken keine Zusage erhalten
Studenten und Auszubildende ohne regelmäßiges Einkommen
Personen mit geringem Einkommen, die einen kleinen Kreditbetrag benötigen
Da Sie beim P2P-Kredit in der Regel höhere Zinsen zahlen als bei einem klassischen Bankkredit, empfehlen wir, zuerst einen allgemeinen Kreditvergleich durchzuführen. Wenn Sie einen kleinen Betrag bis 1.000 EUR benötigen, könnte ein Minikredit eine günstigere Option sein. Es gibt auch Angebote für Menschen ohne Einkommensnachweis.
P2P-Kredite für Investoren
P2P-Kredite haben sich als ertragreiche Anlageklasse etabliert. Die durchschnittliche Rendite liegt je nach Plattform und Risikoklasse zwischen 5 % und 14 % pro Jahr.
Der Grund für die vergleichsweise hohen Renditen: Da die Kreditnehmer ein höheres Zahlungsausfallrisiko aufweisen, müssen sie höhere Zinsen zahlen. Als Investor profitieren Sie direkt davon.
Kreditarten auf P2P-Plattformen
Sie können selbst auswählen, in welche Kreditarten Sie investieren. Die meisten Plattformen bieten zusätzlich eine Autoinvest-Funktion, die Ihr Kapital automatisch nach Ihren Kriterien verteilt.
Konsumentenkredite
Die häufigste Kreditart auf P2P-Plattformen. Privatpersonen nehmen Darlehen für verschiedene Zwecke auf. Plattformen wie Mintos, PeerBerry und Viainvest sind auf diesen Bereich spezialisiert. Die Renditen liegen zwischen 8 % und 14 % pro Jahr.
Immobilienkredite
Plattformen wie EstateGuru und LANDE vermitteln Immobiliendarlehen. Diese sind in der Regel durch die Immobilie selbst besichert, was das Risiko reduziert. Renditen von 8 % bis 12 % sind üblich.
Geschäftskredite
Debitum Investments hat sich auf Unternehmenskredite spezialisiert und bietet Renditen von 11 % bis 15 %. Die Mindestanlage beginnt hier bei 10 EUR.
Was sind die Risiken von P2P-Krediten?
Die hohe Rendite bei P2P-Investitionen geht mit entsprechenden Risiken einher. Anders als bei Bankeinlagen, die durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 EUR geschützt sind, besteht bei P2P-Krediten kein vergleichbarer Schutz.
Viele Plattformen bieten mittlerweile Rückkaufgarantien, die bei einem Zahlungsverzug des Kreditnehmers greifen. Diese schützen jedoch nicht in jeder Situation, etwa wenn die Plattform selbst zahlungsunfähig wird.
Risikomanagement: So schützen Sie Ihr Investment
Erfahrene P2P-Investoren empfehlen folgende Strategien zur Risikominimierung:
Diversifikation über Plattformen: Verteilen Sie Ihr Kapital auf mindestens 3 bis 5 verschiedene Plattformen.
Diversifikation über Kreditarten: Mischen Sie Konsumentenkredite, Immobilienkredite und Geschäftskredite.
Kleine Beträge pro Kredit: Investieren Sie maximal 1 % bis 2 % Ihres P2P-Portfolios in einen einzelnen Kredit.
Rückkaufgarantie nutzen: Wählen Sie bevorzugt Kredite mit Rückkaufgarantie, bei denen der Kreditgeber bei Zahlungsverzug Ihr Investment zurückkauft.
P2P als Beimischung: Investieren Sie nur einen kleinen Teil Ihres Gesamtvermögens in P2P-Kredite (maximal 5 % bis 15 %).
P2P-Kreditplattformen im Vergleich
Auf der Suche nach einer passenden Plattform lohnt sich ein genauer Vergleich. Achten Sie auf diese Kriterien:
Rendite: Wie hoch ist die durchschnittliche Jahresrendite? (Typisch: 5 % bis 14 %)
Mindestanlage: Ab welchem Betrag können Sie investieren? (Ab 1 EUR bis 50 EUR)
Rückkaufgarantie: Bietet die Plattform eine Absicherung bei Zahlungsverzug?
Sekundärmarkt: Können Sie Ihre Investitionen vor Laufzeitende verkaufen?
Autoinvest: Gibt es ein automatisches Anlagetool?
Regulierung: Unterliegt die Plattform einer Finanzaufsicht?
Track Record: Wie lange besteht die Plattform und wie ist ihre Ausfallhistorie?
Die wichtigsten P2P-Plattformen für deutsche Investoren
Der europäische P2P-Markt wird von Plattformen aus dem Baltikum dominiert. Hier die bekanntesten Anbieter:
Mintos (Lettland): Die größte europäische P2P-Plattform mit über 600 Millionen EUR verwaltetem Vermögen und mehr als 500.000 Nutzern. Mintos bietet eine breite Auswahl an Kreditarten, einen aktiven Sekundärmarkt und eine Durchschnittsrendite von 8 % bis 12 %.
Bondora (Estland): Bekannt für das Produkt Go & Grow mit einer festen Verzinsung von 6,75 % pro Jahr und täglicher Verfügbarkeit. Mindestanlage: 1 EUR.
EstateGuru (Estland): Spezialisiert auf immobilienbesicherte Kredite. Durchschnittliche Rendite: 10 % pro Jahr. Mindestanlage: 50 EUR.
PeerBerry (Lettland): Fokus auf Konsumentenkredite mit Rückkaufgarantie. Seit 2026 auch mit Sekundärmarkt. Durchschnittliche Rendite: 9 % bis 12 %.
Debitum Investments (Lettland): Spezialisiert auf Geschäftskredite. Renditen von 11 % bis 15 %. Mindestanlage: 10 EUR.
Deutsche Plattformen wie auxmoney bieten ebenfalls P2P-Kredite an, jedoch mit niedrigeren Renditen (2 % bis 6 %) und strengeren Regulierungsanforderungen.
Steuern auf P2P-Kredite in Deutschland
Zinserträge aus P2P-Krediten unterliegen in Deutschland der Kapitalertragsteuer. Der Steuersatz beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer), insgesamt also 26,375 %. Bei Kirchensteuerpflicht erhöht sich der Satz entsprechend.
Ausländische P2P-Plattformen (Mintos, Bondora, EstateGuru etc.) behalten in der Regel keine deutsche Kapitalertragsteuer ein. Sie müssen die Erträge daher selbst in Ihrer Steuererklärung angeben, konkret in der Anlage KAP.
Deutsche Plattformen wie auxmoney führen die Kapitalertragsteuer dagegen automatisch ab.
Verluste absetzbar: Fällt ein P2P-Kredit aus, können Sie den Verlust unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Forderungsausfälle bei P2P-Krediten als Verlust aus Kapitalvermögen anerkannt werden können.
Regulierung von P2P-Plattformen
Die Regulierung von P2P-Plattformen variiert je nach Sitzland. In Deutschland überwacht die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) den Kreditmarkt. Deutsche P2P-Plattformen benötigen entweder eine eigene Banklizenz oder arbeiten mit einer Partnerbank zusammen.
Seit November 2022 gilt in der EU die ECSP-Verordnung (European Crowdfunding Service Provider Regulation). Sie harmonisiert die Regeln für P2P-Plattformen in der EU und schafft einheitliche Anlegerschutzstandards.
Beim Vergleich von Plattformen sollten Sie darauf achten, ob der Anbieter einer Finanzaufsicht unterliegt und über eine entsprechende Lizenz verfügt.
Bedingungen beim P2P-Kredit
Die Voraussetzungen für einen P2P-Kredit sind weniger streng als bei klassischen Banken. Grundsätzlich müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:
Volljährigkeit (mindestens 18 Jahre)
Bankkonto und Wohnsitz in Deutschland
Ein gewisses Einkommen (nicht bei allen Plattformen erforderlich)
Keine hart negativen SCHUFA-Merkmale (z. B. laufende Privatinsolvenz)
Die konkreten Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Plattform. Nicht alle Anbieter verlangen ein regelmäßiges Einkommen. Auch ein negativer SCHUFA-Eintrag ist kein automatisches Ausschlusskriterium, solange es sich nicht um ein hart negatives Merkmal wie eine laufende Privatinsolvenz handelt.
Am besten stellen Sie bei mehreren Plattformen eine Konditionsanfrage. Diese ist unverbindlich und SCHUFA-neutral. So können Sie die Angebote vergleichen und sich für den besten Zinssatz entscheiden.
Häufig gestellte Fragen zu P2P-Krediten
Wie ist der Mindestinvestitionsbetrag bei P2P-Krediten?
Bei den meisten P2P-Plattformen können Sie ab 1 EUR bis 10 EUR investieren. Bondora ermöglicht den Einstieg ab 1 EUR, Mintos und PeerBerry ab 10 EUR, EstateGuru ab 50 EUR. Der Mindestbetrag hängt von der Plattform und dem jeweiligen Kredit ab.
Wie viel Zinsen verdiene ich bei P2P-Krediten?
Die Rendite hängt von der Plattform und der Risikoklasse ab. Bei deutschen P2P-Plattformen wie auxmoney betragen die Zinsen in der Regel zwischen 2 % und 6 %. Bei baltischen Plattformen wie Mintos, PeerBerry oder Debitum Investments sind Renditen zwischen 8 % und 14 % pro Jahr möglich.
Welche Vorteile bieten P2P-Kredite für Kreditnehmer?
Kreditnehmer mit eingeschränkter Bonität haben bei P2P-Plattformen bessere Chancen auf eine Zusage als bei klassischen Banken. Selbstständige, Studenten oder Personen mit einem negativen SCHUFA-Eintrag können über P2P-Plattformen Finanzierungen erhalten, die ihnen bei Banken verwehrt bleiben.
Welche sind die besten P2P-Plattformen?
Zu den beliebtesten P2P-Plattformen für deutsche Investoren zählen Mintos, Bondora, EstateGuru, PeerBerry und Debitum Investments. Welche Plattform am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Anlagestrategie, der gewünschten Rendite und Ihrer Risikobereitschaft ab.
Sind P2P-Kredite eine sichere Anlageform?
P2P-Kredite sind eine hochriskante Anlageform, die zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen kann. Es gibt keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Bankeinlagen. Risikomanagement durch Diversifikation und die Nutzung von Rückkaufgarantien kann das Risiko reduzieren.
Wie viel Geld kann man über P2P leihen?
Der maximale Kreditbetrag variiert je nach Anbieter. Bei den meisten P2P-Plattformen liegt die Obergrenze zwischen 25.000 EUR und 50.000 EUR. Der kleinste verfügbare Kreditbetrag beginnt bei etwa 1.000 EUR.
Ist P2P legal in Deutschland?
Ja, P2P-Lending ist in Deutschland legal. Deutsche Plattformen arbeiten unter Aufsicht der BaFin oder über Partnerbanken mit Banklizenz. Seit November 2022 gilt zudem die europäische ECSP-Verordnung, die einheitliche Regeln für P2P-Plattformen in der EU schafft.
Wie viel sollte man in P2P investieren?
Experten empfehlen, maximal 5 % bis 15 % des Gesamtvermögens in P2P-Kredite zu investieren. Verteilen Sie Ihr Kapital auf mindestens 3 bis 5 verschiedene Plattformen und investieren Sie kleine Beträge in viele verschiedene Kredite. So reduzieren Sie das Risiko eines Totalverlusts.
Treten Sie *Financer Stacks* bei - Ihr wöchentlicher Ratgeber für die Beherrschung der Geldgrundlagen, zusätzliches Einkommen und die Schaffung eines Lebens, in dem Geld für Sie arbeitet.