Anonym
Finanzexperte · Financer

| Unternehmensname | OpenAI Group PBCOffizielle Website (öffnet in einem neuen Tab) |
|---|---|
| Gründungsland | Vereinigte Staaten |
| Sektor | InformationstechnologieBranche: Künstliche Intelligenz |
| Vorstandsvorsitzender (CEO) | Sam Altman (öffnet in einem neuen Tab)Verifiziert 23. Juli 2026 |
| Hauptsitz | San Francisco, CA, USGegründet 2015 |
Nein. Die OpenAI Aktie ist derzeit nicht börsennotiert und lässt sich nicht über einen gewöhnlichen Online-Broker kaufen. OpenAI hat am 8. Juni 2026 einen vertraulichen Entwurf des US-Registrierungsdokuments S-1 bei der SEC, der US-Börsenaufsicht, eingereicht. Dieser Schritt bereitet einen möglichen OpenAI IPO vor, garantiert ihn aber nicht.
OpenAI hat weder Börsenplatz noch Ticker, Ausgabepreis, Zeichnungsfrist oder ersten Handelstag bekannt gegeben. Angebote, die schon jetzt eine frei handelbare OpenAI-Aktie mit einer angeblichen WKN, ISIN oder einem festen IPO-Termin versprechen, sollten Sie deshalb besonders kritisch prüfen.
Den Fortschritt können Sie über den IPO-Kalender verfolgen. Sobald eine öffentliche Registrierung und belastbare Emissionsdaten vorliegen, werden dort die relevanten Termine eingeordnet.
OpenAI wurde 2015 als gemeinnützige Organisation für KI-Forschung gegründet. Das heutige operative Unternehmen OpenAI Group PBC entwickelt und vertreibt unter anderem ChatGPT, Programmierschnittstellen, Codex und Lösungen für Geschäftskunden.
Die Unternehmensstruktur unterscheidet sich von einer klassischen Aktiengesellschaft. Die gemeinnützige OpenAI Foundation kontrolliert OpenAI Group PBC über besondere Stimm- und Leitungsrechte. Sie bestellt die Mitglieder des Verwaltungsorgans und kann diese ersetzen. Wirtschaftliche Beteiligung und Kontrolle liegen daher nicht zwingend bei denselben Parteien.
Bei einem OpenAI Börsengang würden erstmals Wertpapiere eines noch zu bestätigenden OpenAI-Emittenten öffentlich angeboten und anschließend möglicherweise an einer Börse gehandelt. Welche Gesellschaft die Aktien ausgeben würde, welche Stimmrechte Anleger erhielten und wie der Emissionserlös eingesetzt würde, ist noch nicht öffentlich dokumentiert.
Ein künftiger öffentlicher Prospekt müsste diese Punkte wesentlich genauer darstellen. Dazu gehören geprüfte Finanzzahlen, Anteilsklassen, Verwässerung, Risiken, Mittelverwendung und die Rolle der OpenAI Foundation.
Bestätigt ist die vertrauliche Einreichung des S-1-Entwurfs am 8. Juni 2026. Ein S-1 ist das US-Registrierungsdokument für ein öffentliches Aktienangebot. Die SEC prüft vertrauliche Entwürfe zunächst nicht öffentlich. OpenAI selbst erklärte, dass noch nicht entschieden sei, wann das Unternehmen an die Börse geht und dass ein längerer Verbleib in privater Hand möglich bleibt.
Die vertrauliche Einreichung ist kein Gütesiegel der SEC. Sie bedeutet auch nicht, dass der Entwurf bereits öffentlich gelesen werden kann. Falls OpenAI den Prozess fortsetzt, müssen die Registrierungsunterlagen nach den SEC-Regeln vor einer Roadshow oder vor der gewünschten Wirksamkeit öffentlich zugänglich werden.
Noch unbekannt sind:
Die im März 2026 genannte private Post-Money-Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar stammt aus einer Finanzierungsrunde. Sie ist weder ein festgelegter IPO-Wert noch eine Börsenkapitalisierung. Ein späterer Emissionspreis kann auf einer ganz anderen Bewertung beruhen.
Für Anleger aus Deutschland bestehen mehrere denkbare Zugangswege. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich darin, was Sie tatsächlich erwerben, wie liquide die Anlage ist und welchen Schutz ein reguliertes Produkt bietet.
Keiner dieser Wege entspricht dem Kauf einer frei handelbaren OpenAI-Aktie über ein gewöhnliches Depot.
| Zugangsweg | Was Sie besitzen | Wichtigste Einschränkung |
|---|---|---|
ARK Private Innovation ELTIF | Anteile an einem diversifizierten Fonds | Keine direkte OpenAI-Aktie, USD-Basiswährung und begrenzte Rückgabemöglichkeit |
Börsennotierte strategische Investoren | Aktien des jeweiligen Konzerns | OpenAI ist nur ein kleiner oder nicht separat bewertbarer Teil des Gesamtkonzerns |
Privatplatzierung oder SPV | Je nach Vertrag private Anteile oder Beteiligung an einer Zweckgesellschaft | Hohe Zugangshürden, eingeschränkte Übertragbarkeit und schwer prüfbare Preisbildung |
Kauf nach einer Börsennotierung | Börsengehandelte Aktie des dann benannten Emittenten | Nur möglich, falls der IPO stattfindet und Ihr Online-Broker den Handelsplatz anbietet |
Der ARK Private Innovation ELTIF führt OpenAI in seinem Portfolio und ist laut Fondsanbieter für Deutschland registriert. Das in Irland aufgelegte Anlagevehikel richtet sich an private und professionelle Anleger. Seine Basiswährung ist US-Dollar. Es handelt sich um einen alternativen Investmentfonds und nicht um einen UCITS-Publikumsfonds.
Mit dem Kauf erwerben Sie Fondsanteile, keine OpenAI-Aktien. Der Wert hängt neben OpenAI von weiteren privaten und börsennotierten Beteiligungen, Gebühren, Bewertungen und Währungsschwankungen ab. Die OpenAI-Gewichtung kann sich laufend ändern und eignet sich daher nicht als feste Rechengröße.
Der Fonds ist nur eingeschränkt liquide. Rückgaben sind laut Anbieter vierteljährlich möglich und für alle Anleger zusammen auf bis zu 5 Prozent des Nettoinventarwerts pro Quartal begrenzt. Eine Rückgabe zum gewünschten Zeitpunkt ist damit nicht garantiert. Prüfen Sie vor einer Anlage das Basisinformationsblatt, die konkrete Anteilsklasse, Mindestanlage, Kosten, Rückgaberegeln und die Verfügbarkeit bei Ihrem Anbieter.
Microsoft, Amazon, NVIDIA und SoftBank haben Investitionen oder strategische Beziehungen zu OpenAI offengelegt. Mit Aktien dieser Konzerne erhalten Sie höchstens eine stark indirekte Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung von OpenAI. Sie kaufen den gesamten Konzern mit vielen anderen Geschäftsbereichen, Risiken und Ertragsquellen. Der Aktienkurs folgt deshalb nicht verlässlich dem Wert von OpenAI.
Ob einzelne private OpenAI-Beteiligungen oder SPV-Anteile für Anleger aus Deutschland angeboten werden, hängt vom konkreten Instrument, Anbieterstatus, Mindestbetrag und der Anlegerqualifikation ab. Ein SPV ist eine Zweckgesellschaft, die eine Beteiligung halten kann. Sie besitzen in diesem Fall Anteile am Vehikel und nicht zwingend unmittelbar OpenAI-Aktien.
Prüfen Sie bei jedem privaten Angebot den rechtlichen Emittenten, Ihre tatsächlichen Eigentumsrechte, Verwahrung, Gebühren, Übertragungsbeschränkungen und den Prospekt. Die BaFin-Unternehmensdatenbank kann bei der Prüfung helfen, ob ein Anbieter beaufsichtigt wird. Fehlende Transparenz, Zeitdruck oder ein angeblich garantierter Börsengewinn sind klare Warnsignale.
Eine Zeichnung findet vor dem ersten Börsenhandel statt. Anleger geben innerhalb einer Angebotsfrist einen Auftrag ab. Ob und wie viele Aktien zugeteilt werden, hängt vom Angebot, der Nachfrage und den Regeln der beteiligten Banken ab. Es ist nicht bekannt, ob deutsche Privatanleger bei einem möglichen OpenAI IPO zeichnen könnten.
Nach einer erfolgreichen Notierung ließe sich die Aktie grundsätzlich wie ein anderes ausländisches Wertpapier über einen Online-Broker kaufen, sofern dieser den Handelsplatz unterstützt. Unser Leitfaden erklärt, wie Sie Aktien kaufen und welche Orderarten dabei eine Rolle spielen.
Vergleichen Sie vorab Depotgebühr, Orderkosten, Handelsplätze und Fremdwährungsentgelt im Broker-Vergleich. Die Übersicht Wo kann man Aktien kaufen? hilft bei der Auswahl. Günstige Apps finden Sie zusätzlich im Neobroker-Vergleich.
Ein Kauf am ersten Handelstag schützt nicht vor einem überhöhten Einstiegspreis. Beobachten Sie veröffentlichte Unternehmensdaten und den Börsenkalender, statt auf nicht bestätigte Termine zu reagieren. Nach einer Notierung könnten Sie die Entwicklung über unsere Übersicht zu Aktienkursen einordnen.
Bei einem späteren Kauf einer US-notierten Aktie können Orderentgelt, Handelsplatzgebühr, Wechselkursaufschlag und Depotkosten anfallen. Ein Investment in US-Dollar schwankt für deutsche Anleger zusätzlich mit dem EUR-USD-Wechselkurs. Selbst ein steigender Aktienkurs kann nach Umrechnung in Euro einen geringeren Gewinn ergeben.
Private Fonds und Beteiligungsvehikel können weitere Kosten berechnen, etwa Verwaltungsgebühren, erfolgsabhängige Vergütung oder Ausgabeaufschläge. Bei eingeschränkter Liquidität ist auch ein Verkauf mit Abschlag möglich. Lesen Sie die Produktunterlagen und vergleichen Sie Kosten auf Ebene des Fonds sowie des vermittelnden Anbieters.
Kapitalerträge unterliegen in Deutschland grundsätzlich dem Steuertarif von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 EUR pro Person und 2.000 EUR für gemeinsam veranlagte Ehepaare beziehungsweise Lebenspartner. Die steuerliche Behandlung von Investmentfonds kann das Ergebnis verändern. Bei ausländischen Depots oder privaten Beteiligungen erfolgt der Steuerabzug nicht immer automatisch. Diese Angaben sind allgemein und ersetzen keine persönliche Steuerberatung.
Wer zwischen einer Einzelaktie und einer breiteren Streuung abwägt, findet im Vergleich Aktien oder ETF die wesentlichen Unterschiede.
Der Börsengang kann ausbleiben. Die vertrauliche Einreichung lässt OpenAI Handlungsspielraum. Marktbedingungen, Geschäftsentwicklung oder interne Entscheidungen können den Prozess verzögern oder beenden.
Bewertung und Finanzbedarf sind schwer einzuschätzen. Die private Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar liefert keinen verlässlichen IPO-Preis. Der Ausbau leistungsfähiger KI-Systeme erfordert viel Kapital, Rechenleistung und Infrastruktur.
Wichtige Finanzdaten fehlen. Es gibt noch keine öffentlichen, geprüften IPO-Abschlüsse. Unternehmensangaben zu Umsatz und Nutzung beantworten nicht, wie hoch Gewinn, Cashflow, Verbindlichkeiten oder künftiger Kapitalbedarf ausfallen.
Die Governance ist ungewöhnlich. Die OpenAI Foundation behält besondere Kontrollrechte. Künftige Aktionäre könnten wirtschaftlich beteiligt sein, ohne einen vergleichbaren Einfluss auf zentrale Unternehmensentscheidungen zu erhalten.
Rechtliche und technische Risiken bleiben hoch. Datenschutz, Urheberrecht, KI-Regulierung, Modellsicherheit und Haftungsfragen können Kosten und Produktentwicklung beeinflussen. Hinzu kommen intensiver Wettbewerb, schnelle technologische Veränderungen und die Abhängigkeit von Kapital-, Chip- und Cloudpartnern.
Pre-IPO-Produkte bringen eigene Risiken mit. Fonds, SPVs und private Zweitmarktangebote können schwer handelbar, teuer und intransparent sein. Der wirtschaftliche Anspruch kann sich deutlich von einer direkten Stammaktie unterscheiden.
Nein. OpenAI ist weiterhin ein privates Unternehmen und besitzt keine frei handelbare Aktie an einer öffentlichen Börse.
Nein. Über ein gewöhnliches Wertpapierdepot können Sie derzeit keine börsennotierte OpenAI Aktie kaufen. Möglich sind nur indirekte oder eingeschränkte private Zugangswege, bei denen Sie nicht automatisch OpenAI-Aktien besitzen.
Ja. OpenAI gab am 8. Juni 2026 die vertrauliche Einreichung eines S-1-Entwurfs bei der SEC bekannt. Das bereitet einen möglichen IPO vor, verpflichtet das Unternehmen aber nicht zu einem Börsengang.
Der Termin ist nicht bekannt. OpenAI hat kein Datum für Zeichnung, Preisfestsetzung oder ersten Handelstag bestätigt.
Ticker und Ausgabepreis sind nicht bekannt. OpenAI hat weder ein Börsenkürzel noch eine Preisspanne, einen Handelsplatz oder eine WKN beziehungsweise ISIN veröffentlicht.
Sie können OpenAI derzeit nur indirekt oder über ein zugängliches privates Anlagevehikel abbilden. Der ARK Private Innovation ELTIF hält unter anderem OpenAI, Anleger erwerben jedoch Fondsanteile. Strategische Investoren wie Microsoft bieten nur eine stark indirekte Beteiligung. Private SPV-Angebote kommen nur infrage, wenn Instrument, Anbieter, Berechtigung und Risiken vollständig geprüft sind.
Haben Sie eine Frage zu diesem Thema? Fragen Sie die Community.
E-Mail bestätigt. Ihr Kommentar erscheint nach der Prüfung.
Der Link ist abgelaufen. Senden Sie Ihren Kommentar erneut.
Anonym
Finanzexperte · Financer
7 Min. LesezeitGeldanlage
7 Min. LesezeitGeldanlage
6 Min. LesezeitGeldanlage
7 Min. LesezeitGeldanlage
8 Min. LesezeitGeldanlage
Treten Sie *Financer Stacks* bei - Ihr wöchentlicher Ratgeber für die Beherrschung der Geldgrundlagen, zusätzliches Einkommen und die Schaffung eines Lebens, in dem Geld für Sie arbeitet.