Obwohl wir unser Bestes geben, um die Daten aktuell zu halten, können wir die vollständige Genauigkeit auf täglicher Basis nicht garantieren
Produktstatistiken
Eine vollständige Aufschlüsselung aller Datenpunkte der Produkte in diesem Vergleich, um Ihnen bei der richtigen Entscheidung zu helfen.
Zinseszins
1 (100 %)
Automatische Verlängerung
0 (0 %)
Online-Legitimation
1 (100 %)
Statistiken basierend auf 1 Sparkonten in unserer Datenbank.
UnternehmenNiedrigsteHöchste
Ferratum2,8 %2,8 %
Bank of Scotland1,25 %1,25 %
Zinssätze
Sehen Sie, wie sich die Zinssätze bei allen Anbietern vergleichen. Die Balken zeigen die Spanne zwischen dem niedrigsten und höchsten Zinssatz jedes Unternehmens.
Financer-Empfehlung
Bestbewertet
Bank of Scotland
Tagesgeld mit 3,00% p.a. Willkommens-Zins (Neukunden), danach 1,25% p.a.; Festgeld bis 3,00% p.a. Ratenkredit ab 5,24% effektivem Jahreszins. Kostenlose Sondertilgungen senken die Kreditkosten.
Der telefonische Service überzeugt durch Freundlichkeit, kurze Wartezeiten und ausführliche Beratung. Der E-Mail-Support ist personalisiert, aber mit bis zu 10 Tagen vergleichsweise langsam.
Tagesgeld täglich verfügbar ohne Mindesteinlage, Festgeld 3 bis 12 Monate (100–500.000 €). Kredite bis 50.000 EUR, Laufzeiten 24 bis 84 Monate, Auszahlung in 1–2 Werktagen.
Konditionen für Neukunden und Service werden überwiegend positiv bewertet. Kritik gibt es an Zinsgutschrift und Zinssatz für Bestandskunden beim Tagesgeld; Trustpilot zeigt rund 3,1 von 5 Sternen.
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Festgeld Vergleich: Top-Auswahl auf einen Blick
Ein festgeld vergleich lohnt sich wieder, aber nicht aus dem Grund, den viele Sparer zuerst vermuten. Der höchste Zinssatz ist nur die halbe Miete. Entscheidend sind Laufzeit, Mindestanlage, Zinszahlung, Einlagensicherung und die Frage, ob Sie auf Ihr Geld wirklich mehrere Monate oder Jahre verzichten können.
Stand der Anbieterangaben: 19. Juni 2026. Die Konditionen können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie deshalb vor Abschluss immer das finale Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.
Anbieter
Geeignet für
Beispielzins p.a.
Laufzeit
Wichtige Bedingung
Bigbank
Hohe Zinsen bei 1 bis 5 Jahren
bis 3,20 %
12 bis 120 Monate
EU-Einlagensicherung bis 100.000 €
Bank11
Kurze und mittlere Laufzeiten
bis 2,75 %
3 bis 60 Monate
Mindestanlage 5.000 €
Klarna
Flexible Auswahl per App
bis 3,00 %
3 bis 48 Monate
Schwedische Einlagensicherung
TF Bank
Einfache Online-Eröffnung
bis 2,55 %
6 bis 72 Monate
Schwedische Einlagensicherung
Creditplus
Lange Laufzeiten bis 7 Jahre
bis 2,60 %
3 bis 84 Monate
Deutsche Einlagensicherung
ING
Große deutsche Direktbank
bis 2,40 %
6 bis 18 Monate
5.000 € bis 1.000.000 € Anlagebetrag
Bester Festgeld Vergleich für 12 Monate
Wenn Sie nur ein Jahr planen, zählt nicht allein die erste Nachkommastelle beim Zinssatz. Ein gutes 12-Monats-Festgeld sollte eine klare Zinsgarantie, eine solide Einlagensicherung und keine versteckten Zusatzkonten verlangen.
Anbieter wie Bigbank und Bank11 liegen bei den offiziellen Konditionen im oberen Bereich. Die ING ist beim Zinssatz niedriger, wirkt dafür für viele Sparer vertrauter. Das ist der typische Zielkonflikt im vergleich festgeld: mehr Zins bei weniger bekannter Bank oder etwas weniger Rendite bei einer vertrauten Marke.
Praktisch ist diese Laufzeit für Geld, das bereits verplant ist, aber erst in etwa einem Jahr gebraucht wird. Beispiele sind eine Steuerzahlung, eine Sondertilgung, ein Autokauf oder der Eigenkapitalanteil für eine größere Anschaffung. Für die tägliche Reserve bleibt ein Sparkonto-Vergleich sinnvoller, weil Sie beim Festgeld während der Laufzeit normalerweise nicht an das Geld kommen.
Bester Festgeld Vergleich für lange Laufzeiten
Bei Laufzeiten von 24 Monaten und mehr verschiebt sich die Rechnung. Der aktuelle Zins kann gut aussehen, aber Sie legen sich fest. Falls die Marktzinsen danach steigen, bleibt Ihr Festgeld bei der vereinbarten Verzinsung stehen. Falls die Zinsen fallen, freuen Sie sich über die alte Zusage.
Längere Laufzeiten passen deshalb eher zu Geld, das Sie sehr wahrscheinlich nicht brauchen. Denken Sie an einen Teil der konservativen Altersvorsorge, an Rücklagen für Kinder oder an eine planbare Ausgabe in drei bis fünf Jahren.
Wichtig ist die Aufteilung. Statt 30.000 € auf einmal für fünf Jahre festzulegen, können Sie beispielsweise je 10.000 € auf 12, 24 und 36 Monate verteilen. So läuft jedes Jahr ein Teil aus. Diese Festgeldleiter fühlt sich weniger spektakulär an als ein einzelner Top-Zins, ist im Alltag aber oft angenehmer. Wenn Sie die Wirkung verschiedener Zinsen testen wollen, hilft der Festgeldrechner.
Festgeld oder Tagesgeld: Welche Lösung passt?
Festgeld und Tagesgeld sind Geschwister, aber keine Zwillinge. Beim Tagesgeld können Sie täglich verfügen, dafür kann die Bank den Zinssatz ändern. Beim Festgeld ist der Zins fest, dafür ist Ihr Geld gebunden.
Für die Notreserve ist Tagesgeld fast immer die bessere Wahl. Drei bis sechs Monatsausgaben sollten nicht in einem Produkt liegen, das Sie nur mit Mühe oder gar nicht vorzeitig kündigen können. Für Geld oberhalb dieser Reserve kann Festgeld attraktiv sein, weil Sie den Zinssatz für die vereinbarte Laufzeit sichern.
Wer Sicherheit sucht, aber nicht alles auf Bankeinlagen setzen möchte, kann zusätzlich risikoarme Wertpapiere prüfen. Ein Einstiegspunkt ist unser Überblick zur besten Geldanlage ohne Risiko. Für Wertpapiere gilt jedoch: Sie sind keine Bankeinlagen und fallen nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Zinssatz p.a.: Vergleichen Sie den Jahreszins, nicht nur Aktionshinweise. Ein halbes Prozent mehr macht bei 25.000 € und zwei Jahren bereits spürbar etwas aus.
Laufzeit: Kurze Laufzeiten geben Flexibilität. Lange Laufzeiten sichern Zinsen, können aber ärgerlich werden, wenn Sie das Geld früher benötigen.
Mindestanlage: Manche Banken starten ab 1 €, andere verlangen 5.000 € oder mehr. Der beste Zinssatz hilft wenig, wenn die Mindestanlage nicht zu Ihrem Budget passt.
Zinszahlung: Jährliche Zinsgutschrift, Auszahlung am Laufzeitende oder Wiederanlage verändern den tatsächlichen Ertrag. Prüfen Sie diese Details vor Abschluss.
Einlagensicherung: Bleiben Sie pro Bank und Person möglichst unter 100.000 €. Bei ausländischen Banken zählt das jeweilige Sicherungssystem des Sitzlandes.
Automatische Verlängerung: Manche Festgelder werden verlängert, wenn Sie nicht rechtzeitig widersprechen. Notieren Sie sich das Fälligkeitsdatum sofort.
Steuern: Zinserträge sind Kapitalerträge. Ohne Freistellungsauftrag zieht die Bank Abgeltungsteuer ab, auch wenn Ihr Sparer-Pauschbetrag noch frei wäre.
Konditionen im Festgeld-Vergleich richtig lesen
Viele Festgeldangebote wirken auf den ersten Blick ähnlich. Erst in den Konditionen sieht man, ob ein Angebot wirklich passt. Achten Sie besonders auf die Kombination aus Laufzeit und Zinsgutschrift. Ein hoher Zinssatz bei sieben Jahren ist nicht automatisch besser als ein etwas niedrigerer Zinssatz bei einem Jahr, wenn Sie Flexibilität brauchen.
Auch die Mindestanlage verändert die Auswahl. Bei 500 € Anlagebetrag kommen manche Anbieter nicht infrage. Bei 100.000 € wird die Einlagensicherung zur Grenze, denn dann sollten Sie den Betrag auf mehrere Banken verteilen.
Gebühren sind beim klassischen Festgeld selten, aber Zusatzbedingungen können trotzdem stören. Manche Anbieter verlangen ein Verrechnungskonto, eine App-Nutzung oder eine bestimmte Identifikation. Das ist nicht unseriös, sollte aber zu Ihren Gewohnheiten passen.
Kriterium
Gute Ausprägung
Warnsignal
Zins
klarer Jahreszins p.a.
unklare Aktionsrate ohne Laufzeitangabe
Laufzeit
passt zur geplanten Verwendung
Geld wird vor Laufzeitende benötigt
Einlagensicherung
bis 100.000 € pro Person und Bank
Betrag liegt deutlich über Sicherungsgrenze
Kündigung
Fälligkeit und Rückzahlung klar geregelt
automatische Verlängerung ohne Erinnerung
Steuer
Freistellungsauftrag möglich
keine klare Steuerinformation
Wie sicher ist Festgeld in Deutschland?
Festgeld zählt zu den sichersten Formen der Geldanlage, solange Sie innerhalb der Einlagensicherung bleiben. In der EU sind Bankeinlagen grundsätzlich bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. In Deutschland informiert die BaFin ausführlich über die gesetzliche Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.
Sicherheit bedeutet aber nicht, dass jedes Detail egal ist. Eine Bank mit Sitz in Deutschland fällt unter das deutsche Sicherungssystem. Bei Banken aus anderen EU-Ländern gilt in der Regel das System des jeweiligen Landes. Das kann vollkommen in Ordnung sein, sollte aber bewusst entschieden werden.
Ein Festgeldzins sieht klein aus, bis man ihn auf einen konkreten Betrag legt. Bei 10.000 € Anlagebetrag machen 3,00 % p.a. vor Steuern 300 € Zinsen in einem Jahr. Bei 50.000 € sind es 1.500 €.
Die folgende vereinfachte Rechnung zeigt den Effekt vor Steuern. Bei mehrjährigen Laufzeiten hängt das Ergebnis davon ab, ob Zinsen jährlich ausgezahlt, wiederangelegt oder erst am Ende gutgeschrieben werden. Für eine eigene Berechnung können Sie zusätzlich den Zinseszinsrechner nutzen.
Anlagebetrag
Laufzeit
Zins p.a.
Zinsen vor Steuern
10.000 €
12 Monate
2,50 %
250 €
10.000 €
12 Monate
3,00 %
300 €
25.000 €
24 Monate
2,75 %
ca. 1.394 € bei jährlicher Wiederanlage
50.000 €
36 Monate
3,00 %
ca. 4.636 € bei jährlicher Wiederanlage
Steuern auf Festgeldzinsen
Zinsen aus Festgeld sind Kapitalerträge. In Deutschland gilt grundsätzlich die Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Praktisch wichtig ist der Sparer-Pauschbetrag: 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € für zusammen veranlagte Ehepaare.
Stellen Sie bei Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag, wenn Sie den Freibetrag noch nicht ausgeschöpft haben. Sonst führt die Bank Steuern ab, obwohl Sie sich das Geld später über die Steuererklärung zurückholen könnten. Mehr zur Besteuerung von Zinsen und Kapitalerträgen finden Sie auch in unserem Beitrag zu Steuern auf Anleihen, weil dort dieselbe Grundlogik der Kapitalerträge eine Rolle spielt.
Unser Festgeld im Vergleich folgt keiner reinen Zinsrangliste. Ein Angebot muss für deutsche Sparer praktisch nutzbar und verständlich sein.
So haben wir verglichen
Offizielle Konditionen prüfen
Wir nutzen Anbieterangaben und offizielle Produktseiten. Vergleichsportale dienen nicht als Quelle für die Konditionen in dieser Tabelle.
Laufzeiten trennen
Ein 6-Monats-Angebot wird nicht mit einem 5-Jahres-Angebot gleichgesetzt. Laufzeit und Verfügbarkeit bestimmen, ob ein Zinssatz sinnvoll ist.
Sicherungsrahmen einordnen
Wir prüfen, ob die gesetzliche Einlagensicherung genannt wird und ob der Anbieter in Deutschland oder einem anderen EU-Land sitzt.
Alltagstauglichkeit bewerten
Mindestanlage, App-Pflicht, Verrechnungskonto, automatische Verlängerung und Zinsauszahlung fließen in die Einschätzung ein.
Steuern und Liquidität berücksichtigen
Ein gutes Festgeld passt nur, wenn die Liquiditätsreserve außerhalb des Festgeldes bleibt und der Freistellungsauftrag sauber eingerichtet ist.
Wann Festgeld keine gute Idee ist
Festgeld ist kein Ersatz für ein flexibles Konto. Wenn Sie nicht sicher wissen, ob Sie das Geld in den nächsten Monaten brauchen, ist die feste Bindung ein Problem. Auch bei sehr niedrigen Beträgen kann der zusätzliche Aufwand größer sein als der Zinsvorteil.
Vorsicht ist außerdem geboten, wenn Sie bereits Schulden mit hohen Zinsen haben. Ein Dispo mit zweistelligem Zinssatz frisst die Rendite eines Festgeldes sofort auf. In diesem Fall ist Schuldenabbau oft die bessere Rendite. Für den ersten Überblick helfen unsere Spartipps und der Sparrechner.
Wer Rendite über mehrere Jahre sucht und Wertschwankungen aushalten kann, sollte auch Alternativen wie Anleihen oder ETF-Sparpläne prüfen. Festgeld liefert Planbarkeit. Es liefert aber keine echte Beteiligung am Produktivvermögen und schlägt die Inflation nicht in jeder Marktphase.
Festgeldstaffel: mehr Flexibilität ohne Zinschaos
Eine Festgeldstaffel ist eine einfache Methode, um nicht alles auf eine einzige Laufzeit zu setzen. Sie teilen den Anlagebetrag auf mehrere Festgelder mit unterschiedlichen Fälligkeiten auf. Ein Teil läuft nach 6 oder 12 Monaten aus, ein weiterer nach 24 Monaten, der letzte vielleicht nach 36 Monaten.
Der Vorteil liegt nicht nur in der besseren Verfügbarkeit. Sie senken auch das Zinsänderungsrisiko. Wenn die Zinsen steigen, wird bald ein Teil frei und kann neu angelegt werden. Wenn die Zinsen fallen, behalten Sie für die längeren Laufzeiten noch den alten Zinssatz.
Ein Beispiel: Sie möchten 30.000 € sicher anlegen. Statt alles für 36 Monate zu binden, legen Sie 10.000 € für 12 Monate, 10.000 € für 24 Monate und 10.000 € für 36 Monate an. Nach einem Jahr entscheiden Sie neu, ob Sie den ersten Betrag wieder anlegen, auf Tagesgeld parken oder für eine Ausgabe nutzen.
Diese Strategie passt besonders gut, wenn Sie zwar Sicherheit suchen, aber Ihr Leben nicht drei Jahre im Voraus planen können. Festgeld wird dadurch nicht flexibel wie Tagesgeld. Es fühlt sich aber weniger starr an.
Welche Laufzeit passt zu welchem Sparziel?
Die passende Laufzeit beginnt beim Zweck des Geldes. Für eine geplante Ausgabe in wenigen Monaten sollte Festgeld höchstens kurz laufen. Für Rücklagen, die mehrere Jahre unangetastet bleiben können, kommen längere Laufzeiten infrage.
3 bis 6 Monate passen, wenn Sie Zinsen mitnehmen möchten, aber unsicher sind, ob Sie das Geld bald brauchen. Der Renditevorteil gegenüber Tagesgeld ist nicht immer groß, dafür ist die Bindung überschaubar.
12 Monate sind für viele Sparer der sauberste Einstieg. Die Laufzeit ist lang genug, um bessere Festgeldkonditionen zu bekommen, aber kurz genug, um nicht jahrelang an eine Zinsentscheidung gebunden zu sein.
24 bis 36 Monate lohnen sich, wenn Sie ein konkretes Sparziel haben und das Geld nicht zur Liquiditätsreserve gehört. Hier sollten Sie genauer prüfen, ob der Zinsaufschlag gegenüber 12 Monaten wirklich ausreichend ist.
48 Monate und mehr sind eher für den konservativen Teil eines größeren Vermögens geeignet. Bei solchen Laufzeiten sollte die Bank solide wirken, die Einlagensicherung klar sein und der Betrag nicht über der Sicherungsgrenze liegen.
Häufige Fehler beim Festgeld im Vergleich
Nur auf den Top-Zins schauen: Ein paar Basispunkte mehr sind wertlos, wenn Laufzeit, Mindestanlage oder Sicherungssystem nicht passen.
Die Notreserve binden: Geld für Reparaturen, Jobwechsel oder unerwartete Rechnungen gehört nicht ins Festgeld.
Automatische Verlängerung übersehen: Wenn das Festgeld ausläuft, kann der Anbieter es zu neuen Konditionen verlängern. Diese Konditionen müssen nicht gut sein.
Zu viel bei einer Bank anlegen: Oberhalb von 100.000 € pro Person und Bank verlassen Sie den Kernbereich der gesetzlichen Einlagensicherung.
Steuern vergessen: Ohne Freistellungsauftrag wird oft Steuer abgeführt, obwohl der persönliche Sparer-Pauschbetrag noch frei wäre.
Auslandsbank nicht prüfen: Eine EU-Bank kann seriös sein. Trotzdem sollten Sie wissen, welches Land für die Einlagensicherung zuständig ist und wie die Entschädigung abgewickelt wird.
Für wen sich Festgeld besonders eignet
Festgeld eignet sich für Menschen, die eine klare Grenze zwischen Notreserve und planbarer Geldanlage ziehen. Wenn Ihr Girokonto schwankt, Sie aber gleichzeitig einen Betrag haben, der nicht angerührt werden soll, bringt Festgeld Ordnung ins System. Das Geld liegt nicht nur herum. Es arbeitet mit einem festen Zinssatz und einem festen Enddatum.
Interessant ist Festgeld auch für vorsichtige Anleger, denen Wertpapiere zu nervös sind. Aktien, ETFs und Anleihen können langfristig sinnvoll sein, aber sie schwanken. Festgeld schwankt nicht. Sie wissen vorher, wann welcher Betrag zurückkommt.
Weniger geeignet ist Festgeld für Menschen, die jede Woche auf ihr Erspartes zugreifen müssen oder gerade erst anfangen, Rücklagen aufzubauen. Dann ist Flexibilität wichtiger als der letzte Zinsvorteil. Erst wenn die Basis steht, wird der Festgeld-Vergleich wirklich nützlich.
Häufige Fragen zum Festgeld Vergleich
Was ist Festgeld?
Festgeld ist eine Bankeinlage mit fest vereinbartem Zinssatz und fester Laufzeit. Sie legen einen Betrag für mehrere Monate oder Jahre an und erhalten dafür den vereinbarten Zins. Während der Laufzeit ist eine Auszahlung normalerweise nicht vorgesehen.
Welches Festgeld ist aktuell am besten?
Das beste Festgeld hängt von Laufzeit, Anlagebetrag und Sicherheitswunsch ab. Für viele Sparer sind 12 bis 24 Monate attraktiv, weil sie ordentliche Zinsen bieten und das Geld nicht zu lange binden. Prüfen Sie vor Abschluss immer die aktuellen Anbieterbedingungen.
Ist Festgeld sicher?
Festgeld ist innerhalb der gesetzlichen Einlagensicherung sehr sicher. In der EU sind grundsätzlich bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Bei höheren Beträgen sollten Sie das Geld auf mehrere Banken verteilen.
Was ist besser: Festgeld oder Tagesgeld?
Tagesgeld ist besser für die Notreserve, weil Sie täglich über das Geld verfügen können. Festgeld ist besser für Geld, das Sie sicher für eine bestimmte Zeit nicht brauchen und zu einem festen Zinssatz anlegen möchten.
Muss ich Festgeldzinsen versteuern?
Ja. Festgeldzinsen sind Kapitalerträge und unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € für zusammen veranlagte Ehepaare. Ein Freistellungsauftrag verhindert unnötigen Steuerabzug bis zu dieser Grenze.
Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen?
In der Regel nicht. Festgeld ist gerade deshalb höher verzinst, weil Sie das Geld fest binden. Einzelne Banken können Ausnahmen bei Härtefällen zulassen, aber darauf sollten Sie sich nicht verlassen.
Wie viel Geld sollte ich in Festgeld anlegen?
Legen Sie nur Geld in Festgeld an, das Sie während der Laufzeit nicht benötigen. Die Notreserve sollte separat auf einem Tagesgeldkonto bleiben. Außerdem sollten Sie pro Bank und Person möglichst unter 100.000 € bleiben, um vollständig im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung zu bleiben.
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