Anonym
Finanzexperte · Financer
6 %angegebener Zins→7,06 %tatsächliche jährliche Kosten
7,06 %Effektiver Jahreszins
Monatliche Rate: 193 € | Gesamtkosten des Kredits: 1.850 €
| Position | Betrag |
|---|---|
| Kreditbetrag | 10.000 € |
| Einmalige Gebühren | 250 € |
| Gesamtzinsen | 1.600 € |
| Gesamt gezahlt | 11.850 € |
Der effektive Jahreszins folgt der US-Berechnung (Monatszins × 12) und enthält die einmaligen Gebühren. Wiederkehrende Gebühren und optionale Versicherungen sind nicht enthalten.
Zwei Kredite mit demselben Sollzins können Sie am Ende unterschiedlich viel kosten. Der effektiver Jahreszins Rechner zeigt Ihnen, was ein Darlehen wirklich kostet, weil er den Nominalzins und alle weiteren Kosten in eine einzige Prozentzahl zusammenfasst. Geben Sie Kreditbetrag, Sollzins und Laufzeit ein, und Sie sehen sofort den Effektivzins und Ihre monatliche Rate. So vergleichen Sie Angebote auf einen Blick, statt sich von einer niedrigen Lockrate täuschen zu lassen.
Kreditbetrag eingeben
Tragen Sie die Summe ein, die Sie aufnehmen möchten, zum Beispiel 10.000 €.
Sollzins eintragen
Den Nominalzins (Sollzins) finden Sie im Angebot Ihrer Bank, etwa 4,5 %.
Laufzeit festlegen
Bestimmen Sie, über wie viele Monate Sie zurückzahlen, beispielsweise 36 Monate.
Zusatzkosten ergänzen
Bearbeitungs- oder Vermittlungsgebühren und eine Restschuldversicherung heben den Effektivzins an. Tragen Sie ein, was bei Ihnen anfällt.
Ergebnis ablesen
Der Rechner zeigt Ihnen den effektiven Jahreszins, die monatliche Rate und die gesamten Kreditkosten.
Der Effektivzins bündelt mehr als nur den Sollzins. Er berücksichtigt, dass Sie monatlich zahlen und Zinsen dadurch unterjährig anfallen, und er rechnet zusätzliche Gebühren mit ein. Weil Zins auf Zins wirkt und Kosten über die Laufzeit verteilt werden, liegt der Effektivzins fast immer über dem Nominalzins.
Ein Beispiel: Sie nehmen 10.000 € zu einem Sollzins von 4,5 % über 36 Monate auf. Der Rechner verteilt den Betrag auf gleichbleibende Monatsraten von rund 297,47 €. Über die gesamte Laufzeit zahlen Sie etwa 10.709 € zurück, also rund 709 € Zinsen. Daraus ergibt sich ein effektiver Jahreszins von ungefähr 4,59 %. Kommt eine Gebühr hinzu, klettert dieser Wert weiter nach oben. Der Sollzins bleibt davon unberührt.
Der Sollzins ist der reine Zins auf Ihre Kreditsumme. Er sagt wenig darüber aus, was Sie unterm Strich zahlen. Der effektive Jahreszins umfasst die Gesamtkosten pro Jahr: Sollzins, Auszahlungstermine und die meisten Nebenkosten. Deutsche Banken müssen den Effektivzins in ihren Angeboten ausweisen, damit Sie Kredite fair vergleichen können. Achten Sie deshalb auf den Effektivzins und nicht auf die oft niedriger wirkende Sollzins-Angabe.
Mehrere Stellschrauben verändern den effektiven Jahreszins. Die Laufzeit spielt eine Rolle: Längere Laufzeiten senken die Monatsrate und erhöhen meist die Gesamtkosten. Gebühren für Vermittlung oder eine Restschuldversicherung schlagen direkt auf den Effektivzins durch. Auch der Zeitpunkt der Auszahlung und die Zahlweise der Raten fließen in die Rechnung ein. Ein Angebot mit niedrigem Sollzins, aber hohen Nebenkosten kann am Ende teurer sein als eines mit etwas höherem Sollzins ganz ohne Extras.
Der effektive Jahreszins gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Kredits in Prozent an. Er umfasst den Sollzins und die meisten Nebenkosten und macht Angebote dadurch vergleichbar. Je niedriger der Effektivzins, desto günstiger ist der Kredit.
Der Sollzins ist der reine Zins auf die Kreditsumme. Der effektive Jahreszins rechnet zusätzlich Gebühren und den Zahlungsrhythmus ein. Deshalb liegt er fast immer über dem Sollzins und eignet sich besser zum Vergleichen.
Sie brauchen Kreditbetrag, Sollzins, Laufzeit und alle Zusatzkosten. Daraus lässt sich die effektive Verzinsung über eine Formel ermitteln, die Zinseszins und monatliche Zahlweise berücksichtigt. Der Rechner oben nimmt Ihnen diese Arbeit ab.
Weil Sie monatlich zahlen, fallen Zinsen unterjährig an und wirken sich stärker aus. Zusätzlich erhöhen Gebühren den Wert. Beides zusammen hebt den Effektivzins über den reinen Sollzins.
Die meisten laufenden Kosten stecken darin, etwa Zinsen und gängige Bearbeitungskosten. Freiwillige Zusatzprodukte wie eine Restschuldversicherung sind nicht immer enthalten. Lesen Sie das Angebot genau und fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Bank nach.
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