Basic 10 €/Monat, Grow 30 €/Monat, Scale 90 €/Monat, Enterprise auf Anfrage. Business Savings 1,75 % Bruttozinsen, täglich ausgezahlt. Merchant-Solution ab 0,8 % + 0,02 € pro Transaktion. Einlagensicherung bis 100.000 € via Revolut Bank UAB (Vilnius) unter litauischer Einlagensicherung (VĮ Indėlių ir investicijų draudimas). Angebot für neue Revolut Business-Kunden über unseren Partnerlink: 80 € Willkommensbonus, Bedingungen gelten.
Obwohl wir unser Bestes geben, um die Daten aktuell zu halten, können wir die vollständige Genauigkeit auf täglicher Basis nicht garantieren
Filter
Kontofunktionen
Kontotyp
Bezahl-Wallets
Banking-Plattformen
Premium-Vorteile
Support-Kanäle
Produktstatistiken
Eine vollständige Aufschlüsselung aller Datenpunkte der Produkte in diesem Vergleich, um Ihnen bei der richtigen Entscheidung zu helfen.
Monatliche Gebühr
0 € - 16,90 € (5,02 €)
Mindesteinlage
0 € - 0 € (0 €)
Debitkarte
20 (100 %)
Cashback auf Einkäufe
4 (20 %)
Reiseversicherung
6 (30 %)
Mobile Scheckeinzahlung
1 (5 %)
Rechnungszahlung
1 (5 %)
P2P-Zahlungen
18 (90 %)
Kontaktlose Zahlungen
20 (100 %)
Open-Banking-Integration
18 (90 %)
Zinssatz
0,25 % - 2 % (0,88 %)
Apple Pay
20 (100 %)
Google Pay
20 (100 %)
Samsung Pay
14 (70 %)
Smartphone-App
20 (100 %)
Web-Banking
19 (95 %)
Überziehungslimit
0 € - 10.000 € (5.000 €)
Zugang zu Flughafen-Lounges
9 (45 %)
Priorisierter Service
5 (25 %)
Rabatte im Einzelhandel
6 (30 %)
Live-Chat
12 (60 %)
24/7-Support
3 (15 %)
Mindestalter
7 - 18 (17,45)
Statistiken basierend auf 20 Girokonten in unserer Datenbank.
UnternehmenNiedrigsteHöchste
Revolut Business1,75 %1,75 %
N262 %2 %
N260,25 %0,25 %
N260,25 %0,25 %
N260,55 %0,55 %
N260,25 %0,25 %
bunq1,51 %1,51 %
C240,5 %0,5 %
Zinssätze
Sehen Sie, wie sich die Zinssätze bei allen Anbietern vergleichen. Die Balken zeigen die Spanne zwischen dem niedrigsten und höchsten Zinssatz jedes Unternehmens.
Financer-Empfehlung
Bestbewertet
Revolut
Revolut bietet werktags kostenlose Währungsumtausche bis 1.000 EUR mtl. bereits im Standardkonto. Bei den zwei leistungsschwächsten Abos fallen Wochenendgebühren an, dennoch überzeugt das Gesamtpaket preislich gegenüber traditionellen Banken.
Revoluts Live-Chat ist rund um die Uhr verfügbar, aber stark KI-gestützt, was menschliche Gespräche einschränkt. Einfache Anfragen werden meist schnell gelöst. E-Mail-Antworten erfolgen im branchenüblichen Zeitrahmen.
Revoluts Konditionen und Leistungen sind gut dokumentiert, variieren aber je nach gewähltem Kontomodell. Ohne SCHUFA-Prüfung steht das Konto vielen Kundengruppen offen, allerdings wird keine deutsche IBAN angeboten, was berücksichtigt werden soll.
Mit 4,5 Sternen auf Trustpilot bei über 210.000 Bewertungen und 4,8 Sternen im Google Play Store gehört Revolut zu den bestbewerteten Banking-Apps. Einzelne Nutzer berichten von Kontosperrungen.
Erhalten Sie exklusive Konditionen geprüfter Finanzunternehmen
Geschäftskonto ohne SCHUFA: Was Sie wirklich bekommen
Ein negativer SCHUFA-Eintrag muss Ihr Unternehmen nicht vom Zahlungsverkehr abschneiden. Mehrere Anbieter eröffnen Geschäftskonten, ohne vorher die Bonität zu prüfen. Der Grund dafür ist weniger großzügig, als es klingt.
Ein Geschäftskonto ohne SCHUFA wird praktisch immer auf Guthabenbasis geführt. Sie können nur ausgeben, was auf dem Konto liegt. Genau deshalb braucht die Bank keine Bonitätsprüfung: Ohne Kreditlinie trägt sie kein Kreditrisiko.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie diese Konten funktionieren, worauf Sie bei deutscher IBAN und Bargeldeinzahlung achten müssen und warum das gesetzliche Basiskonto Ihnen als Unternehmer nicht weiterhilft.
Ein Hinweis zur Sprache: Firmenkonto ohne SCHUFA und Geschäftskonto ohne SCHUFA meinen dasselbe. Die Begriffe werden von Anbietern und Suchenden austauschbar verwendet.
Warum es Geschäftskonten ohne SCHUFA überhaupt gibt
Banken fragen die SCHUFA nicht aus Prinzip ab, sondern weil sie ein Risiko absichern wollen. Dieses Risiko entsteht erst, wenn die Bank Ihnen Geld leiht.
Bei einem klassischen Geschäftskonto gehört ein Kontokorrentkredit zum Angebot. Sie können das Konto überziehen, die Bank streckt vor. Damit steht ein Kreditprodukt im Raum, und die Bank prüft entsprechend Ihre Zahlungshistorie.
Fällt diese Kreditlinie weg, fällt der wichtigste Prüfgrund weg. Ein reines Guthabenkonto lässt sich nicht überziehen, ein Kreditausfall ist damit ausgeschlossen.
Ganz ohne Auskunftei geht es trotzdem nicht immer. Auskunfteien bieten auch Identitäts- und Betrugsprüfungen an, und die kann ein Anbieter nutzen, obwohl er gar keinen Kredit vergibt.
Wer also ein Geschäftskonto ohne SCHUFA sucht, sucht genau genommen ein Geschäftskonto ohne Kreditfunktion. Das ist dieselbe Entscheidung, nur von zwei Seiten betrachtet.
Was bei einem Geschäftskonto überhaupt geprüft wird
Bei einem Firmenkonto schaut die Bank nicht nur auf die Privatperson. Je nach Rechtsform und Anbieter fließen mehrere Quellen ein.
Die SCHUFA ist vor allem für Daten zu natürlichen Personen bekannt, bietet daneben aber auch Wirtschaftsauskünfte über Unternehmen an.
Bei Einzelunternehmern, Freiberuflern und GbR-Gesellschaftern ist das oft dieselbe Person, die auch privat dort erfasst ist. Bei GmbH und UG wird zusätzlich das Unternehmen bewertet, häufig über Auskunfteien wie Creditreform oder CRIF.
Unabhängig von der Bonität bleibt die Identitäts- und Legitimationsprüfung nach dem Geldwäschegesetz immer bestehen. Kein zugelassener Anbieter darf darauf verzichten. Wenn Ihnen jemand ein Konto ganz ohne Ausweisprüfung verspricht, ist das kein Vorteil, sondern ein Warnsignal.
Wo bekomme ich ein Geschäftskonto trotz SCHUFA?
In der Praxis führen drei Wege zum Ziel. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als im Preis und in den Funktionen, auf die Sie verzichten.
Die drei realistischen Wege
Digitale Anbieter und Zahlungsinstitute. Konten werden auf Guthabenbasis geführt, die Eröffnung läuft vollständig online. Bonität spielt meist keine Rolle, weil keine Kreditlinie vergeben wird.
Filialbanken mit Guthabenkonto. Einzelne Institute führen ein Geschäftskonto auch bei schwacher Bonität weiter, allerdings ohne Dispo und oft zu höheren Kontoführungsgebühren.
Der Umweg über die SCHUFA-Korrektur. Einen falschen oder längst erledigten Negativeintrag berichtigen zu lassen, öffnet wieder den regulären Markt. Das dauert länger, kostet aber nichts und ist der einzige Weg, der Ihnen die Kreditfunktion zurückgibt.
Welche Bank guckt nicht in die SCHUFA?
Auf diese Frage gibt es keine Namensliste, die dauerhaft stimmt. Die Prüfpraxis ist eine Geschäftsentscheidung, und Anbieter ändern sie, ohne es anzukündigen. Jede Seite, die Ihnen hier eine feste Liste präsentiert, ist irgendwann veraltet.
Stabil ist dagegen das Muster dahinter, und mit dem können Sie jeden Anbieter selbst einordnen.
Wer in der Regel nicht prüft: Zahlungs- und E-Geld-Institute, die ausschließlich Guthabenkonten führen. Sie vergeben keinen Kredit, also brauchen sie keine Bonitätsauskunft. Geprüft wird nur die Identität, weil das Geldwäschegesetz das vorschreibt.
Wer fast immer prüft: Banken mit eigenem Kreditgeschäft. Sobald ein Konto standardmäßig mit einer Kontokorrentlinie ausgeliefert wird, gehört die Bonitätsprüfung zum Produkt. Das gilt auch für digitale Marken, die zu einer klassischen Bank gehören, weil sie deren Risikopolitik erben.
So prüfen Sie einen Anbieter in zwei Minuten selbst
Suchen Sie auf der Anbieterseite gezielt nach dem Wort SCHUFA. Wer bewusst darauf verzichtet, wirbt in der Regel damit und sagt es auf einer eigenen Seite.
Schauen Sie ins Preis- und Leistungsverzeichnis und in die Kontobedingungen. Dort steht verbindlich, was das Konto kann, nicht auf der Werbeseite.
Prüfen Sie, ob ein Dispo oder Kontokorrentkredit angeboten wird. Falls ja, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit geprüft.
Klären Sie im Zweifel vor dem Antrag beim Support, ob eine Bonitätsprüfung stattfindet. Anfragen und Abschlüsse zu Konten und Karten fließen in den SCHUFA-Score ein. Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen zählen dabei nur einmal, Vergleichen schadet Ihnen also nicht.
Geschäftskonto ohne SCHUFA mit deutscher IBAN
Wer ein Geschäftskonto ohne SCHUFA mit deutscher IBAN sucht, findet dazu viel veraltete Information. Die verbreitete Faustregel, ausländische Lizenz bedeute ausländische IBAN, stimmt so nicht mehr.
Entscheidend ist nicht die Lizenz, sondern ob der Anbieter das Konto über eine deutsche Zweigniederlassung oder eine deutsche Partnerbank führt. Mehrere Anbieter mit Sitz im EU-Ausland vergeben deshalb inzwischen DE-IBANs, teils nur für Neukunden, teils über eine Migration bestehender Konten.
Achten Sie dabei auf eine Falle, die viele Ratgeber übersehen: Ob ein Anbieter eine deutsche IBAN vergibt, kann sich für Privat- und Geschäftskonten unterscheiden. Mehrere Anbieter haben DE-IBANs zuerst im Privatkundengeschäft eingeführt, während Geschäftskonten weiter auf der IBAN des Sitzlandes laufen.
Eine feste Anbieterliste nennen wir hier bewusst nicht. Die IBAN-Vergabe hat sich in diesem Markt zuletzt mehrfach geändert, und eine gedruckte Liste wäre schneller falsch als aktuell. Fragen Sie direkt beim Anbieter, welche IBAN Sie für Ihr Geschäftskonto konkret bekommen.
Zahlungsrechtlich sind Sie mit einer EU-IBAN nicht schlechter gestellt. Bei der Einlagensicherung schon: Sie richtet sich nach dem Sitzland des Instituts. Und bei E-Geld- und Zahlungsinstituten greift überhaupt keine Einlagensicherung, sondern nur die Sicherung der Kundengelder nach § 17 ZAG.
In der Praxis stoßen Sie mit einer ausländischen IBAN außerdem gelegentlich an Grenzen, etwa bei Lastschrifteinzügen, bei Formularen von Behörden und bei Kunden, deren Systeme nur DE-IBANs akzeptieren.
Wenn Sie viele Lastschriften einziehen oder regelmäßig mit Behörden abrechnen, behandeln Sie die deutsche IBAN deshalb als Ausschlusskriterium und nicht als Komfortfrage.
Geschäftskonto ohne SCHUFA mit Bargeldeinzahlung
Hier scheitern die meisten schufafreien Konten an der Realität von Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel. Wer Bareinnahmen hat, sollte diesen Punkt zuerst klären.
Digitale Anbieter haben kein Filialnetz und keine eigenen Einzahlungsautomaten. Daraus folgen zwei Möglichkeiten, und die erste wird oft übersehen.
Ein Teil der rein digitalen Anbieter nimmt überhaupt kein Bargeld an. Dort geht Geld nur per Überweisung oder Kartenzahlung ein. Für einen Betrieb mit Tageskasse ist ein solches Konto unbrauchbar, egal wie günstig die Kontoführung ist.
Wo eine Einzahlung möglich ist, entscheidet der Weg über den Preis. Über ein Partnernetz im Einzelhandel erzeugen Sie in der App einen Barcode und zahlen an der Kasse ein. Dieser Weg wird üblicherweise prozentual abgerechnet, oft mit einem Mindestbetrag pro Vorgang.
Am Schalter oder Automaten einer Bank gilt dagegen meist ein Festbetrag. Der Unterschied hängt also am Einzahlungsweg, nicht am Anbietertyp.
Bei regelmäßigen Bareinnahmen wächst eine prozentuale Gebühr linear mit Ihrem Umsatz. Dazu kommen Höchstbeträge, Monatslimits und die Frage, ob ein Partnergeschäft in Ihrer Nähe liegt. Rechnen Sie die Gebühr einmal auf Ihren typischen Monatsumsatz hoch.
Kostenloses Geschäftskonto ohne SCHUFA: Was kostenlos hier bedeutet
Ein kostenloses Geschäftskonto ohne SCHUFA gibt es, aber der Nullpreis bezieht sich fast immer nur auf die monatliche Grundgebühr. Der eigentliche Preis steckt in den Positionen darunter.
Bei einem Guthabenkonto zahlen Sie ohnehin keine Sollzinsen, weil Sie gar nicht ins Minus gehen können. Die Anbieter verdienen deshalb über Transaktionen, Karten und Bargeld. Genau dort sollten Sie vergleichen.
Rechnen Sie mit Ihrem realen Monat: die Zahl Ihrer Überweisungen, ob Sie Bargeld einzahlen, ob Sie Zahlungen in Fremdwährung erhalten. Ein Konto für 0 € kann teurer sein als eines für 9 €.
Diese Positionen entscheiden über die echten Kosten
Zahl der kostenlosen SEPA-Überweisungen pro Monat und der Preis für jede weitere
Gebühr für Bargeldeinzahlung, über Partnernetze meist prozentual, am Schalter meist als Festbetrag
Kosten für zusätzliche Debitkarten für Mitarbeitende
Fremdwährungsaufschlag bei Zahlungen in anderen Währungen als Euro
Preis für Unterkonten, etwa für die Umsatzsteuerrücklage
Ob eine Schnittstelle zur Buchhaltung enthalten ist oder extra kostet
Das Basiskonto ist kein Geschäftskonto
Dieser Punkt wird im Netz regelmäßig falsch dargestellt, und er kostet Gründer Zeit.
Seit 2016 gibt es in Deutschland das Recht auf ein Basiskonto. Geregelt ist es in § 31 des Zahlungskontengesetzes (ZKG). Der Gesetzestext ist eindeutig, wen er meint: Verpflichtet wird "ein Institut, das Zahlungskonten für Verbraucher anbietet", und berechtigt ist jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union.
Das Wort Verbraucher ist hier die entscheidende Grenze. Im gesamten Anspruch taucht kein Geschäftskonto auf, kein Unternehmer und kein gewerblicher Zweck.
Praktisch heißt das: Wird Ihnen ein Geschäftskonto verweigert, können Sie sich nicht auf das ZKG berufen. Eine Privatbank entscheidet über Ihren Antrag frei.
Bei Sparkassen liegt es anders, allerdings nicht zu Ihren Gunsten. Die Sparkassengesetze der Länder kennen Kontrahierungspflichten, in Nordrhein-Westfalen etwa § 5 Absatz 2 SpkG NRW. Danach sind Sparkassen verpflichtet, "für natürliche Personen aus dem Trägergebiet auf Antrag Girokonten" zu führen, und eine Ablehnung ist zu begründen.
Entscheidend ist auch hier ein einzelner Begriff: natürliche Personen. Eine GmbH oder UG fällt nicht darunter. Auch aus dem Sparkassenrecht folgt damit kein Anspruch auf ein Geschäftskonto.
Ihr persönlicher Anspruch auf ein Basiskonto bleibt davon unberührt. Der hilft Ihrer Buchhaltung aber nur begrenzt, weil das Konto auf Sie als Privatperson läuft.
Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht, und jede Seite, die Ihnen einen einzelnen Sieger nennt, blendet aus, wovon die Antwort abhängt.
Die Konten in diesem Segment unterscheiden sich kaum in dem, was sie können. Sie unterscheiden sich darin, wo sie an Ihrem konkreten Geschäftsmodell scheitern. Ein Onlinehändler ohne Bargeld hat andere Ausschlusskriterien als ein Handwerksbetrieb mit Barzahlungen.
Arbeiten Sie deshalb mit Ausschlusskriterien statt mit Ranglisten. Prüfen Sie die folgenden Punkte in dieser Reihenfolge, und Sie werden meist mit zwei oder drei Kandidaten übrig bleiben.
Prüfen Sie in dieser Reihenfolge
Rechtsform. Nicht jeder Anbieter nimmt jede Rechtsform an. Viele digitale Konten sind auf Selbstständige und Freiberufler zugeschnitten und akzeptieren keine Gesellschaft in Gründung.
Bargeld. Falls Sie Bareinnahmen haben, entscheidet sich hier fast alles. Ein Teil der Anbieter nimmt gar kein Bargeld an. Prüfen Sie diesen Punkt vor allen anderen.
IBAN und Zahlungspartner. Rechnen Sie mit Behörden, Lastschrifteinzügen oder Kunden, die auf einer DE-IBAN bestehen? Dann klären Sie das vor der Eröffnung.
Einlagensicherung. Prüfen Sie, ob es sich um eine Bank mit Einlagensicherung handelt, und um welche. Sie richtet sich nach dem Sitzland. Bei E-Geld- und Zahlungsinstituten greift keine Einlagensicherung, sondern nur die Sicherung der Kundengelder nach § 17 ZAG.
Laufende Kosten. Erst am Ende. Der Preis entscheidet nur zwischen Anbietern, die die vier Punkte davor überhaupt erfüllen.
Negativen SCHUFA-Eintrag prüfen und korrigieren
Bevor Sie sich dauerhaft mit einem Guthabenkonto einrichten, lohnt sich ein Blick in Ihre eigenen Daten. Fehlerhafte und längst erledigte Einträge sind häufiger, als viele annehmen.
Artikel 15 der DSGVO gibt Ihnen das Recht auf eine Kopie Ihrer Daten, und nach Artikel 12 Absatz 5 ist die Auskunft grundsätzlich unentgeltlich. Erst für weitere Kopien darf ein angemessenes Entgelt anfallen.
Achten Sie darauf, die kostenlose Datenkopie zu beantragen und nicht die kostenpflichtige Bonitätsauskunft, die für Vermieter gedacht ist.
Der Weg kostet Sie etwas Geduld, aber kein Geld.
So gehen Sie vor
Datenkopie anfordern
Beantragen Sie die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO direkt bei der SCHUFA. Sie erhalten damit alle zu Ihnen gespeicherten Daten, nicht nur den Score.
Einträge einzeln durchgehen
Prüfen Sie Beträge, Daten und Gläubiger. Häufige Fehler sind bereits bezahlte Forderungen, doppelt gemeldete Vorgänge und Verwechslungen bei ähnlichen Namen.
Berichtigung verlangen
Nach Art. 16 DSGVO können Sie die unverzügliche Berichtigung unrichtiger Daten verlangen. Reichen Sie Belege mit ein, etwa den Zahlungsnachweis oder die Erledigungsbestätigung des Gläubigers.
Eskalieren, wenn nichts passiert
Bleibt der Eintrag bestehen, obwohl er falsch ist, können Sie die SCHUFA Ombudsfrau anrufen. Voraussetzung ist, dass die SCHUFA das Anliegen bereits zur Klärung hatte und kein Gerichtsverfahren läuft. Parallel steht Ihnen die Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht offen, zuständig ist der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Beide Wege sind für Sie kostenfrei.
Vor- und Nachteile im Überblick
Ein Geschäftskonto ohne SCHUFA ist eine Zwischenlösung mit klaren Stärken und ebenso klaren Grenzen.
Dafür spricht
Eröffnung auch bei negativem Eintrag, meist vollständig online
Keine Überziehung möglich, also kein Aufbau neuer Schulden über das Konto
Trennung von privat und geschäftlich, was Buchhaltung und Steuererklärung vereinfacht
Schnelle Verfügbarkeit, oft innerhalb weniger Tage nach der Identitätsprüfung
Dagegen spricht
Kein Dispo und kein Kontokorrentkredit zur Überbrückung von Zahlungszielen
Bargeldeinzahlung fehlt bei manchen Anbietern ganz und ist sonst häufig prozentual bepreist
Nicht jeder Anbieter vergibt eine deutsche IBAN, was bei Behörden und Lastschriften stören kann
Nicht jede Rechtsform wird von jedem Anbieter akzeptiert
Fazit
Ein Geschäftskonto ohne SCHUFA ist gut erreichbar, solange Sie akzeptieren, dass es ein Guthabenkonto ist. Der fehlende Kreditrahmen ist keine Nebenbedingung, sondern der ganze Grund, warum auf die Prüfung verzichtet wird.
Entscheiden Sie über Ausschlusskriterien: Rechtsform, Bargeld, IBAN, Einlagensicherung. Erst danach über den Preis. Und prüfen Sie parallel Ihre SCHUFA-Daten, denn ein korrigierter Eintrag bringt Ihnen den regulären Markt samt Kreditfunktion zurück.
Wenn Sie ohnehin keinen Kreditrahmen benötigen, lohnt zusätzlich ein Blick in den allgemeinen Geschäftskonto Vergleich. Viele Konten dort sind günstiger, und die Auswahl ist deutlich größer.
Häufig gestellte Fragen
Wo bekomme ich ein Geschäftskonto trotz SCHUFA?
In der Regel bei digitalen Zahlungs- und E-Geld-Instituten, die Konten ausschließlich auf Guthabenbasis führen. Weil sie keine Kreditlinie vergeben, entfällt der Grund für eine Bonitätsprüfung. Daneben führen einzelne Filialbanken ein Geschäftskonto auch bei schwacher Bonität weiter, dann aber ohne Dispo. Die Identitätsprüfung nach dem Geldwäschegesetz bleibt in jedem Fall bestehen.
Welches Geschäftskonto ohne SCHUFA ist am besten?
Das hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab, nicht von einer Rangliste. Die Konten in diesem Segment leisten funktional fast dasselbe. Entscheidend ist, wo sie bei Ihnen konkret scheitern. Prüfen Sie in dieser Reihenfolge: akzeptierte Rechtsform, Bargeldeinzahlung, deutsche IBAN, Einlagensicherung. Erst danach den Preis. Meist bleiben dann nur noch zwei oder drei Kandidaten übrig.
Welche Bank guckt nicht in die SCHUFA?
Eine feste Namensliste wäre nicht seriös, weil Anbieter ihre Prüfpraxis jederzeit ändern können. Verlässlich ist das Muster: Wer kein Kreditgeschäft betreibt und nur Guthabenkonten führt, prüft normalerweise nicht auf Bonität. Wer standardmäßig einen Dispo oder Kontokorrentkredit anbietet, prüft fast immer. Fragen Sie im Zweifel vor dem Antrag beim Support nach.
Welche Banken bieten Geschäftskonten ohne SCHUFA und deutsche IBAN an?
Mehr als früher, denn die alte Faustregel ausländische Lizenz gleich ausländische IBAN stimmt so nicht mehr. Ausschlaggebend ist, ob der Anbieter über eine deutsche Zweigniederlassung oder Partnerbank arbeitet. Wichtig: Die Antwort kann für Privat- und Geschäftskonten desselben Anbieters unterschiedlich ausfallen. Fragen Sie vor der Eröffnung direkt nach, welche IBAN Sie für Ihr Geschäftskonto bekommen. Beachten Sie außerdem, dass die IBAN und die SCHUFA-freie Eröffnung zwei getrennte Fragen sind.
Habe ich als Unternehmer ein Recht auf ein Geschäftskonto?
Nein. Das Recht auf ein Basiskonto nach § 31 Zahlungskontengesetz gilt ausdrücklich für Verbraucher, nicht für Unternehmen. Im Gesetz kommen weder Geschäftskonto noch gewerbliche Zwecke vor. Einen dem Basiskonto vergleichbaren Anspruch auf ein Firmenkonto gibt es nicht. Eine Privatbank entscheidet frei. Auch die Kontrahierungspflichten im Sparkassenrecht helfen nicht weiter: § 5 Absatz 2 SpkG NRW etwa verpflichtet Sparkassen nur gegenüber natürlichen Personen aus dem Trägergebiet, nicht gegenüber einer GmbH. Ihr persönlicher Anspruch auf ein Basiskonto bleibt davon unberührt.
Kann ich bei einem Geschäftskonto ohne SCHUFA Bargeld einzahlen?
Oft nicht. Ein großer Teil der rein digitalen Anbieter nimmt gar kein Bargeld an, dort geht Geld nur per Überweisung oder Kartenzahlung ein. Wo eine Einzahlung möglich ist, läuft sie meist über ein Partnernetz im Einzelhandel per Barcode an der Kasse und wird prozentual abgerechnet, oft mit einem Mindestbetrag. Am Bankschalter oder Automaten gilt dagegen meist ein Festbetrag. Klären Sie diesen Punkt vor der Eröffnung.
Treten Sie *Financer Stacks* bei - Ihr wöchentlicher Ratgeber für die Beherrschung der Geldgrundlagen, zusätzliches Einkommen und die Schaffung eines Lebens, in dem Geld für Sie arbeitet.