Neobanken Nutzung in Deutschland: 31 Statistiken 2026

Ivan Bevanda
11 Min. LesezeitWir folgen unserer

Unsere Verpflichtung zur Transparenz

Unser Engagement für ehrliche, unvoreingenommene Finanzberatung

Wir recherchieren

Unser Team sammelt Produktdaten direkt von den Anbietern. Wir überprüfen Zinssätze, Gebühren und Konditionen — nicht nur Werbeversprechen.

Wir vergleichen

Produkte werden anhand des Financer Scores bewertet — unserer transparenten Bewertungsmethodik, die Zinssätze, Gebühren, Zugänglichkeit und Nutzerbewertungen gewichtet.

Wie wir verdienen

Wenn Sie auf einen Anbieter klicken und sich anmelden, erhalten wir möglicherweise eine Vermittlungsprovision. So bleibt Financer kostenlos. Wir legen diese Beziehungen immer offen.

Bei Financer.de setzen wir uns dafür ein, Ihnen bei Ihren Finanzen zu helfen. Alle unsere Inhalte entsprechen unseren redaktionellen Richtlinien. Wir sind transparent darüber, wie wir Produkte und Dienstleistungen in unserem Bewertungsprozess überprüfen und wie wir in unserer Offenlegung für Werbebetriebende Geld verdienen.
Wir helfen Millionen seit 2014, bessere Finanzentscheidungen zu treffen
Aktuelle Zahlen zu Online-Banking, Bank-Apps, N26, Revolut, Direktbanken, Echtzeitüberweisungen und digitaler Kontonutzung in Deutschland.

Neobanken Nutzung Deutschland: die wichtigsten Zahlen

Daten vom Juli 2026

Diese Seite bündelt die belastbarsten aktuellen Zahlen zur digitalen Banknutzung in Deutschland. Amtliche Daten messen meist Online-Banking, App-Banking und Zahlungsgewohnheiten, nicht jede einzelne Neobank. Anbieterzahlen von N26 und Revolut sind deshalb klar getrennt ausgewiesen.

der 16- bis 74-Jährigen nutzten 2025 Internet- oder Online-Banking71 %
Menschen in Deutschland nutzten 2024 Online-Banking41,7 Mio.
der Bundesbank-Befragten mit Girokonto und Internetzugang nutzten 2025 Online-Banking89 %
der Online-Banking-Nutzer verwendeten 2025 die App der kontoführenden Bank62 %
der Direktbank-Kunden erledigten Online-Banking 2025 per App83 %
Revolut meldete Anfang 2026 Privatkunden in Deutschland3 Mio.
revenue-relevante N26-Kunden gab es 2025 europaweit5,6 Mio.

Was diese Statistik wirklich misst

Die Neobanken Nutzung Deutschland lässt sich nicht mit einer einzigen amtlichen Zahl erfassen. Destatis zählt Online-Banking in privaten Haushalten. Die Bundesbank misst, wie Menschen ihr Girokonto, Bank-App, Echtzeitüberweisung, Karte und Bargeld nutzen. Anbieter wie N26 und Revolut melden wiederum Kunden- und Transaktionszahlen aus dem eigenen Geschäft.

Für Verbraucher ist diese Trennung wichtig. Ein klassisches Konto mit App ist keine Neobank. Eine Neobank ist aber fast immer ein digitales Konto, das ohne Filialbesuch funktioniert. Genau deshalb gehören ein Girokonto Vergleich, App-Funktionen, Kartennutzung und Anbieterberichte zusammen, wenn man den Markt verstehen will.

Wer konkrete Anbieter vergleicht, sollte zusätzlich den Unterschied zwischen Revolut vs N26 prüfen. Für Einzelbewertungen finden Sie auch unsere Seiten zu N26 Erfahrungen und Revolut Erfahrungen.

Online-Banking-Nutzung in Deutschland

Anteil der 16- bis 74-Jährigen, Destatis/Eurostat. 2025 stammt aus der Destatis-Tabelle vom 27. November 2025.

Quelle: Destatis, IKT-Erhebung private Haushalte 2014, 2024 und 2025Daten vom Nov. 2025

Online-Banking: Entwicklung und Kernwerte

KennzahlWertJahrEinordnung

Online-Banking-Nutzung

49 %

2014

Ausgangspunkt der 10-Jahres-Betrachtung von Destatis

Online-Banking-Nutzung

67 %

2024

neuer Höchstwert und etwa EU-Durchschnitt

Online-Banking-Nutzer

41,7 Mio.

2024

Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren

Online-/Internet-Banking

71 %

2025

Destatis-Tabelle, ausgewählte Internetaktivitäten

Zuwachs 2014 bis 2024

+18 Prozentpunkte

2014-2024

von 49 % auf 67 %

Quelle: Destatis, Zahl der Woche Nr. 38 vom 16. September 2025 und IKT-Tabelle 2025Daten vom Nov. 2025

Alter: Digitales Banking ist keine reine Jugendgeschichte mehr

Der stärkste Reflex wäre, Neobanken nur als Thema für sehr junge Nutzer zu behandeln. Die Zahlen sprechen dagegen. 2025 lag die Nutzung von Internet- oder Online-Banking bei den 25- bis 44-Jährigen zwar mit 83 % am höchsten. Aber selbst in der Gruppe 45 bis 64 Jahre nutzten 68 % digitale Bankwege.

Der eigentliche Bruch liegt bei der Bedienung. Junge Menschen greifen viel häufiger zur App. Ältere Nutzer nutzen Online-Banking zwar ebenfalls, aber eher über die Website der Bank. Für Neobanken ist das entscheidend, weil ihr Produktversprechen nicht nur das Online-Konto ist, sondern die tägliche App-Nutzung.

Online-Banking 2025 nach Alter

AltersgruppeInternet-/Online-Banking 2025Was das für Neobanken bedeutet

Insgesamt

71 %

Digitales Banking ist im Mainstream angekommen

16 bis 24 Jahre

71 %

App-Nutzung ist naheliegend, aber noch nicht flächendeckend

25 bis 44 Jahre

83 %

Kernzielgruppe für Alltagsbanking, Karten und App-Konten

45 bis 64 Jahre

68 %

großer Markt für digitale Zweitkonten und Direktbanken

65 bis 74 Jahre

50 %

Online-Banking wächst, aber App-only-Angebote bleiben erklärungsbedürftig

Quelle: Destatis, Internetaktivitäten von Personen nach Alter, Stand 27. November 2025Daten vom Nov. 2025

Online-Banking 2024 nach Alter

AltersgruppeOnline-Banking 2024Veränderung/Signal

16 bis 24 Jahre

64 %

+29 Prozentpunkte gegenüber 2014

25 bis 34 Jahre

82 %

höchste Nutzung laut Destatis

35 bis 44 Jahre

79 %

fast gleichauf mit 25 bis 34 Jahren

45 bis 54 Jahre

72 %

+22 Prozentpunkte gegenüber 2014

55 bis 64 Jahre

59 %

+22 Prozentpunkte gegenüber 2014

65 bis 74 Jahre

44 %

+21 Prozentpunkte gegenüber 2014

Quelle: Destatis, Zahl der Woche Nr. 38 vom 16. September 2025Daten vom Sept. 2025

Bank-App statt Web-Portal: der Neobank-Effekt im Alltag

Die Bundesbank-Zahlen zeigen den Punkt, an dem digitale Banken ihren Heimvorteil haben. Online-Banking wird nicht nur häufiger genutzt, sondern wandert in die App. 2025 nutzten erstmals mehr Befragte die Bank-App als die Website der Bank.

Bei Direktbanken ist dieser Effekt besonders stark. 83 % der Direktbank-Kunden wickelten Online-Banking per App ab. Genau dort sitzen viele Neobank-Funktionen: Kartensteuerung, Unterkonten, Echtzeitüberweisung, Ausgabenkategorien, Gemeinschaftskonto, Sparregeln oder internationale Zahlungen.

Bundesbank: Online-Banking und App-Nutzung 2025

KennzahlWert 2025Basis

Online-Banking-Nutzung

89 %

Befragte mit Zugang zu Girokonto und Internetnutzung

Zuwachs gegenüber 2023

+8 Prozentpunkte

Bundesbank-Zahlungsverhaltensstudie

Bank-App der kontoführenden Bank

62 %

Online-Banking-Nutzer, Mehrfachnennung möglich

Website der kontoführenden Bank

61 %

Online-Banking-Nutzer, Mehrfachnennung möglich

Online-Banking-App eines Drittanbieters

4 %

weiterhin Randphänomen

Direktbank-Kunden mit App-Banking

83 %

Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber von Direktbanken

18- bis 24-Jährige mit Bank-App

92 %

Altersauswertung der Bundesbank

18- bis 24-Jährige mit Bank-Website

28 %

Altersauswertung der Bundesbank

65+ mit Bank-Website

77 %

Altersauswertung der Bundesbank

65+ mit Bank-App

37 %

Altersauswertung der Bundesbank

Quelle: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025, Abschnitt 2.1Daten vom Juni 2026

Echtzeitüberweisung und Kontokosten beschleunigen digitale Konten

Neobanken wachsen nicht nur, weil die App hübsch aussieht. Zwei harte Alltagspunkte zählen stärker: Überweisungen sollen sofort ankommen, und das Konto soll wenig kosten. Die Bundesbank sieht bei beiden Punkten Bewegung.

Seit Oktober 2025 müssen Banken im Euroraum Echtzeitüberweisungen zum gleichen Preis wie klassische Überweisungen anbieten. In der Bundesbank-Befragung nutzte knapp ein Drittel der Online-Banking-Nutzer das Verfahren bereits regelmäßig. Gleichzeitig gab gut ein Fünftel der Befragten an, ihr Girokonto kostenfrei zu nutzen. Bei den 18- bis 24-Jährigen lag dieser Anteil deutlich höher.

Digitale Kontofunktionen: Nutzung und Kosten

KennzahlWertEinordnung

Echtzeitüberweisung immer genutzt

13 %

Online-Banking-Nutzer in Teilgruppe A

Echtzeitüberweisung häufig genutzt

18 %

zusammen mit immer: 31 % regelmäßige Nutzung

Echtzeitüberweisung selten genutzt

33 %

gelegentliche Nutzung

Echtzeitüberweisung nie genutzt

35 %

noch großer Aktivierungshebel

18 bis 24 Jahre: immer

24 %

höchster Altersimpuls laut Bundesbank

18 bis 24 Jahre: häufig

22 %

zusammen 46 % regelmäßige Nutzung

Girokonto kostenfrei

23 %

alle Befragten mit Girokonto in Teilgruppe A

Girokonto bis 5 € monatlich

15 %

niedrige Gebührenklasse

Girokonto 5 bis 10 € monatlich

25 %

häufigste Gebührenklasse

18 bis 24 Jahre mit kostenfreiem Girokonto

61 %

starker Altersunterschied

Städtischer Kernbereich kostenfrei

28 %

gegenüber 17 % in ländlichen Regionen

Quelle: Deutsche Bundesbank, Zahlungsverhalten in Deutschland 2025, Abschnitte 2.1 und 2.2Daten vom Juni 2026

N26 und Revolut: Anbieterzahlen richtig lesen

Die häufigste Lücke in deutschen Neobank-Artikeln betrifft die Anbieterbasis. Für die Suchanfrage N26 Nutzer Deutschland gibt es in den aktuellen N26-Presseangaben keine sauber abgegrenzte Deutschland-Zahl. N26 berichtet europaweite revenue-relevante Kunden, Umsatz, Einlagen und Transaktionsvolumen. Revolut nennt dagegen Anfang 2026 eine konkrete Deutschland-Marke von 3 Millionen Privatkunden.

Das ist kein Widerspruch, sondern eine Quellenfrage. N26 ist eine Digitalbank mit deutscher Banklizenz und Sitz in Berlin. Revolut wächst in Deutschland stark, nutzt aber Unternehmensangaben über Revolut Bank UAB und lokale Marktmeldungen. Wer digitale Banken Zahlen vergleicht, sollte die Bezugsräume Europa, Deutschland und weltweit nicht vermischen.

N26 und Revolut: veröffentlichte Kennzahlen

AnbieterKennzahlWertBezugsraum/Datum

Revolut

Privatkunden

3 Mio.

Deutschland, Meldung vom 29. Januar 2026

Revolut

vorherige Schwelle

2,5 Mio.

Deutschland, Sommer vor der 3-Mio.-Meldung

Revolut

Transaktionsvolumen

+67 % gegenüber Vorjahr

Deutschland, Unternehmensangabe

Revolut

Ausgaben in Alltagskategorien

mehr als 57 %

Shopping, Lebensmittel, Restaurants, Transport

Revolut

globale Kunden

mehr als 70 Mio.

Unternehmensangabe Anfang 2026

N26

revenue-relevante Kunden

5,6 Mio.

Europa, Geschäftsjahr 2025

N26

Kundenwachstum

+16 %

2025 gegenüber 2024

N26

Kundeneinlagen

über 10,5 Mrd. €

2025

N26

Transaktionsvolumen

170,7 Mrd. €

2025

N26

Umsatz

501,6 Mio. €

2025

N26

revenue-relevante Kunden 2024

4,8 Mio.

Europa, Erwartung Ende 2024

N26

monatliche Sign-ups 2024

über 200.000

Stand Oktober/November 2024

Quelle: N26 Pressemitteilungen 2024/2026 und Revolut Deutschland-Meldung 2026Daten vom Juli 2026

EU-Vergleich: Deutschland ist digital, aber nicht Spitze

Deutschland liegt beim Online-Banking nicht am Rand Europas, aber auch nicht an der Spitze. 2024 entsprach der deutsche Anteil von 67 % laut Destatis ungefähr dem EU-Durchschnitt. Länder wie Dänemark, die Niederlande und Finnland zeigen, wie weit digitale Banknutzung gehen kann, wenn Online-Konto, Karte, Identifizierung und Zahlungsinfrastruktur im Alltag fast selbstverständlich sind.

Für Neobanken ist das eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Gut, weil der Markt groß genug ist. Schlecht, weil Deutschland bei Bankwechsel, Datenschutz, Bargeld und Filialgewohnheit hartnäckiger ist als die nordischen und niederländischen Vergleichsmärkte.

Online-Banking im EU-Vergleich 2024

Land/RegionOnline-Banking 2024Einordnung

Deutschland

67 %

entspricht ungefähr dem EU-Schnitt

EU-Staaten insgesamt

67 %

Referenzwert für Deutschland

Dänemark

98 %

höchster von Destatis genannter Vergleichswert

Niederlande

96 %

nahezu Vollabdeckung

Finnland

95 %

sehr hohe digitale Banknutzung

Griechenland

54 %

deutlich unter EU-Schnitt

Bulgarien

31 %

niedrige Nutzung

Rumänien

28 %

niedrigster von Destatis genannter Vergleichswert

Quelle: Destatis nach Eurostat, Online-Banking-Nutzung 2024Daten vom Sept. 2025

Bundesländer: Warum wir keine Rangliste erfinden

Ein Bundesländer-Vergleich wäre für Neobanken nützlich, besonders für PR, Vertrieb und regionale Journalisten. Die öffentlich gut zitierbaren Quellen liefern aber kein sauberes Bundesländer-Ranking zur Neobank-Nutzung. Eurostat weist für Deutschland in regionalen Digitalstatistiken teils nur NUTS-1-Ebenen aus und verweist auf Zeitreihenbrüche. Destatis veröffentlicht die hier verwendeten Online-Banking-Daten vor allem nach Alter.

Deshalb ist die seriöse Aussage schmaler: Regionale Unterschiede existieren, aber aus den hier genutzten Quellen lässt sich kein belastbares Ranking wie Berlin vor Bayern oder Hamburg vor Sachsen ableiten. Für eine harte Bundesländer-Tabelle bräuchte man Mikrodaten, eine eigene repräsentative Befragung oder eine Anbieter-Auswertung nach Wohnort.

Verbraucherverhalten: Vom Zweitkonto zum Alltagskonto

Die stärkste Veränderung steckt im Nutzungsverhalten. Revolut meldet, dass mehr als 57 % der Kartenausgaben in Deutschland auf Alltagskategorien wie Einkaufen, Lebensmittel, Restaurants und Transport entfallen. Das ist genau der Punkt, an dem eine App-Bank vom Reise- oder Wechselkurskonto zum täglichen Konto wird.

N26 beschreibt die gleiche Richtung anders: höhere Kundenaktivität, mehr Produkte in einer App, 170,7 Mrd. € Transaktionsvolumen im Jahr 2025 und Einlagen von mehr als 10,5 Mrd. €. Diese Zahlen zeigen nicht, wie viele Deutsche N26 als Hauptkonto nutzen. Sie zeigen aber, dass digitale Banken stärker um Primärbank-Beziehungen kämpfen und nicht nur um eine Karte für den Urlaub.

Die wichtigsten Trends hinter den Zahlen

  • App-Banking wird wichtiger als das Web-Portal. Bei der Bundesbank lagen Bank-App und Website 2025 erstmals praktisch gleichauf.
  • Direktbanken treiben die App-Nutzung. 83 % der Direktbank-Kunden nutzten laut Bundesbank die App.
  • Jüngere Nutzer erwarten Echtzeit. 46 % der 18- bis 24-jährigen Online-Banking-Nutzer verwendeten Echtzeitüberweisungen immer oder häufig.
  • Kosten bleiben ein Wechselmotiv. 23 % nutzten ihr Girokonto laut Bundesbank kostenfrei, bei 18- bis 24-Jährigen waren es 61 %.
  • Anbieter wollen Hauptkonto werden. Revolut betont Alltagsausgaben, N26 betont Mehrprodukt-Nutzung und Einlagen.
  • Für Selbständige und kleine Unternehmen ist die Entwicklung ähnlich sichtbar. Dafür ist ein Geschäftskonto Vergleich oft sinnvoller als ein reines Privatkonto-Ranking.

Prognose: Was in den nächsten 12 bis 24 Monaten zählt

Die Online-Banking-Quote kann weiter steigen, aber der einfache Teil des Wachstums ist vorbei. Der nächste Wettbewerb dreht sich weniger um die Frage, ob jemand digital bankt. Er dreht sich darum, welches Konto das Hauptkonto wird.

Drei Punkte dürften entscheidend sein: lokale IBANs und Vertrauen, günstige Kontomodelle sowie Funktionen, die im Alltag wirklich genutzt werden. Dazu gehören Echtzeitüberweisungen, Kartensperre in der App, Unterkonten, Gemeinschaftskonten, Ausgabenkategorien und einfache Sparregeln. Für Nutzer, die ihre Ausgaben aktiv steuern wollen, bleiben auch Haushaltsbuch-Apps ein relevanter Nachbartrend.

Was wir für künftige Updates beobachten

SignalWarum es wichtig istUpdate-Quelle

Online-Banking-Anteil

zeigt digitale Grundakzeptanz

Destatis/Eurostat

App statt Website

näher an echter Neobank-Nutzung

Bundesbank

Direktbank-App-Nutzung

Proxy für filialarmes Banking

Bundesbank

Revolut Deutschland-Kunden

konkreter Neobank-Wachstumsindikator

Revolut/EQS

N26 Deutschland-Zahl

wichtig, sobald offiziell veröffentlicht

N26

Hauptkonto-Nutzung

stärker als reine Kontoeröffnung

Anbieterangaben oder repräsentative Umfrage

Echtzeitüberweisung

macht digitale Konten alltagstauglicher

Bundesbank/EPC

Quelle: Financer Methodik, abgeleitet aus Destatis, Bundesbank, N26 und Revolut QuellenDaten vom Juli 2026

Methodik und Quellenlage

Diese Seite trennt amtliche Nutzung, Verhaltensdaten und Anbieterzahlen. Amtliche Daten von Destatis und Eurostat werden für Online-Banking und Altersgruppen genutzt. Die Bundesbank liefert detaillierte Daten zu Girokonto, App-Banking, Direktbanken, Echtzeitüberweisungen, Kontokosten und Zahlungsverhalten. N26 und Revolut liefern Anbieterkennzahlen.

Nicht aufgenommen wurden unklare App-Download-Zahlen, nicht repräsentative Umfragen ohne Methodik und Vergleichsportale als Datenquelle. Die Seite wird am besten jährlich nach neuen Destatis- und Bundesbank-Daten aktualisiert. Anbieterzahlen sollten zusätzlich geprüft werden, weil Unternehmen unterschiedlich definieren, ob sie registrierte Kunden, aktive Kunden, revenue-relevante Kunden oder Privatkunden melden.

FAQ zur Neobanken Nutzung in Deutschland

Wie viele Menschen nutzen in Deutschland Online-Banking?

Destatis weist für 2025 einen Anteil von 71 % der 16- bis 74-Jährigen aus. Für 2024 meldete Destatis 67 % beziehungsweise 41,7 Millionen Menschen.

Ist Online-Banking dasselbe wie Neobank-Nutzung?

Nein. Online-Banking umfasst auch klassische Banken mit Website oder App. Für Neobanken ist Online- und App-Banking aber der beste öffentlich verfügbare Proxy, weil diese Anbieter fast vollständig digital genutzt werden.

Wie viele Revolut-Kunden gibt es in Deutschland?

Revolut meldete Anfang 2026 die Marke von 3 Millionen Privatkunden in Deutschland. Wenige Monate zuvor lag die gemeldete Schwelle bei 2,5 Millionen.

Wie viele N26 Nutzer gibt es in Deutschland?

N26 veröffentlichte in den hier genutzten aktuellen Quellen keine separate Deutschland-Zahl. Das Unternehmen meldete 2025 europaweit 5,6 Millionen revenue-relevante Kunden.

Welche Altersgruppe nutzt Online-Banking am häufigsten?

2025 lag laut Destatis die Gruppe 25 bis 44 Jahre mit 83 % vorn. 2024 waren es bei den 25- bis 34-Jährigen 82 %.

Nutzen junge Menschen eher Banking-Apps?

Ja. Die Bundesbank berichtet, dass 92 % der 18- bis 24-jährigen Online-Banking-Nutzer ihre Bankgeschäfte über die App der kontoführenden Bank abwickeln.

Gibt es eine Statistik zur Neobank-Nutzung nach Bundesland?

In den öffentlich gut zitierbaren Quellen gibt es kein sauberes Bundesländer-Ranking zur Neobank-Nutzung. Für ein belastbares Ranking wären Mikrodaten, Anbieter-Auswertungen oder eine eigene repräsentative Umfrage nötig.

Financer Talks

Haben Sie eine Frage zu diesem Thema? Fragen Sie die Community.

Alle ansehen